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unerklärliches ticken, aber kein wirkliches lahmen
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 13:40 

Alter: 23
hallo ihr.

wir sind mittlerweile ziemlich ratlos.
also erstmal zum pferd:
10jähriger araber,
könnte laut ta mal ne leichte arthrose entwickeln

und jetzt mein problem:
der gute tickt jetzt schon seit einiger zeit immer unkonstant, v.a. beim traben mit reiter vorne links. mal läuft er wieder 50m normal, kurz darauf tickt er wieder leicht für 20m und immer so fort :(
zuerst dachten wir, er hätte sich vertreten oder so und haben ihn ne woche stehen gelassen.
danach dasselbe spiel.
hatten mittlerweile auch nen echt klasse tierarzt da, der zuerst hufrolle vermustet hatte.
haben ihn daraufhinvon ihm röntgen lassen, was aber nur als ergebnis hatte, dass hotta völlig gesund ist. auch nicht wegen der arthrose.
um ne entzündung auszuschließen bekam er dann equipalazone und stand zwei wochen, bevor ich wieder anfing zu reiten. am anfang konnte ich wetterbedingt auch nicht wirklich richtig reiten, da wir keine halle haben. mittlerweile gings aber wieder und es ist wie vorher.

woran könnte es noch liegen?
der nächste schritt wäre für uns, nochmal den ta zu holen und das ganze pferd komplett durchchecken zu lassen, um alles auszuschließen. damit meine ich. richtig in unzählige röntgenaufnahmen zu investieren, in der hoffnung, dass diesmal was sichtbar wird.
ne physio hatten wir übrigens auch schon da, um auszuschließen, dass es vom rücken oder so kommt. hatte aber auch nix festgestellt


 
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 13:51 

Alter: 26
Also es ist ja immer schwer ne Ferndiagnose zu stellen!
Das könnte unzählige Ursachen haben.
Ich würde mich mal nach einer guten Osteopatin umhören.
Vielleicht hat er ja irgendwo blockaden, und es kommt daher?!


 
Re: unerklärliches ticken, aber kein wirkliches lahmen
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 13:54 

Alter: 52
Hallo das hatte meiner auch mal weiß natürlich jetzt nicht ob dasselbe Jedenfalls hatte ich auch Equip. in Pulverform bekommen es war dann besser aber bloß eine Woche ,ich wieder TA gerufen es wurde mit Hufzange probiert um Abzess auszuschließen. Wir hatte nix gefunden auch Röntgen. Also erstmal stehen lassen und beobachten. Paar Tage später ich dachte ich bekomm ein Herzkasper kommt mein Pferd auf drei Bein entgegen. Ich wieder TA da wurde am Huf gebohrt nix danach Anguss Verband (Warm) Zweit Tage keine Besserung TA wieder andere Stelle gebohrt und siehe da Abzess es kam Flüssigkeit raus. Danach eine Woche Pferd perfekt dann fing allles nochmal an also wieder Anguss Verband und an den Tag ALS TA kommen wollte um von außen durch die Hufwand zu bohren eine Std. vorher lief mein Pferd völlig normal also hatte sich der Abzess sein Gang zum ablaufen selbst gesucht deswegen die warmen angüsse. War alles sehr aufregend abertoitoti alle s wieder ok.Hoffe ich konnte Dir etwas helfen? Vielleicht aber auch was an der Schulter -bin gespannt wie alles aus geht.Halte Daumen und Hufe

edit: unnötiges Vollzitat entfernt / Chatty


 
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 14:02 

Alter: 23
abzess kann ausgeschlossen werden.
1. dauert es jetzt schon zu lage an (sind bestimmt schon 5 wochen?), da müsste er ja schon längst nur noch auf drei beinen hüpfen
2. wurde da auch drauf untersucht

bin ziemlich verunsichert. möchte das pferd gern kaufen und hoffe nun, dass es nix schlimmes is, bzw. etwas was seine karriere als reitpferd auf dauer gefährdet.
will mir nicht als erstes eigene pferd nen invaliden holen.
problem: er ist einfach MEIN pferd und ich will kein anderes mehr :(
kenn ihn jetzt schon 1,5 jahre.
hatte aber bisher nix


 
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 16:03 

Alter: 26
Schonmal drauf gekommen, dass das Pferd euch evtl verscheißern könnte? :)
Ich hatte so eine Kandidatin, die hat beim Anblick ihrer RB auf Lahmheit umgeschaltet, frag mich nicht wieso, sie wollte nicht von ihr geritten werden. Sobald ich oder der Mitbesitzer drauf saßen ging sie Stute absolut sauber, meine RL meinte zwar sie hätte das noch nie erlebt, aber ich hab das tatsächlich schonmal öfter erlebt.

Ansonsten habe ich auch schon vom TA den Rat bekommen stur weiterzureiten, entweder es hört auf, oder aber es zeigt sich wirklich etwas, was man dann letztendlich erkennen und behandeln kann. Hat auch gut geklappt, Lahmheit kam dann im Endeffekt stärker bei normaler Belastung und wir konnten feststellen dass diese von der Schulter kam, die aber vorher unauffällig war.


 
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 17:07 

Alter: 27
Ich würde mit dem Pferd in eine Klinik fahren und eine richtige Lahmheitsdiagnose machen lassen. Das ist günstiger und vorallem besser als wenn der TA zu euch kommt und das Pferd ständing auf andere Dinge hin untersucht.

Ich würde das Bein abspritzen lassen um die Ursache zu finden.

Weitterreiten fände ich verantwortungslos.


 
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 19:16 

Alter: 52
frisco kid hat geschrieben:
abzess kann ausgeschlossen werden.
1. dauert es jetzt schon zu lage an (sind bestimmt schon 5 wochen?), da müsste er ja schon längst nur noch auf drei beinen hüpfen
2. wurde da auch drauf untersucht

bin ziemlich verunsichert. möchte das pferd gern kaufen und hoffe nun, dass es nix schlimmes is, bzw. etwas was seine karriere als reitpferd auf dauer gefährdet.
will mir nicht als erstes eigene pferd nen invaliden holen.
problem: er ist einfach MEIN pferd und ich will kein anderes mehr :(
kenn ihn jetzt schon 1,5 jahre.
hatte aber bisher nix
Ach mensch das ist ja doof wie verhält er sich wenn er mit den anderen auf Koppel ist-vielleicht ist er wirklich sehr schlau und verarscht??? Hat mein Wallach auch schon drauf gehabt allerdings hatte ich eine gebrochen Zehe und bin gehumpelt und der macht mir doch alles nach hattte den TA da und der hatte es festgestellt kannst Dir vorstellen wir haben alle gelacht.


 
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 19:18 

Alter: 52
Tinchen hat geschrieben:
Ich würde mit dem Pferd in eine Klinik fahren und eine richtige Lahmheitsdiagnose machen lassen. Das ist günstiger und vorallem besser als wenn der TA zu euch kommt und das Pferd ständing auf andere Dinge hin untersucht.

Ich würde das Bein abspritzen lassen um die Ursache zu finden.

Weitterreiten fände ich verantwortungslos.
Ja das ist auch ne gute Idee


 
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 19:21 

Alter: 52
Black Sam Bellamy hat geschrieben:
Schonmal drauf gekommen, dass das Pferd euch evtl verscheißern könnte? :)
Ich hatte so eine Kandidatin, die hat beim Anblick ihrer RB auf Lahmheit umgeschaltet, frag mich nicht wieso, sie wollte nicht von ihr geritten werden. Sobald ich oder der Mitbesitzer drauf saßen ging sie Stute absolut sauber, meine RL meinte zwar sie hätte das noch nie erlebt, aber ich hab das tatsächlich schonmal öfter erlebt.

Ansonsten habe ich auch schon vom TA den Rat bekommen stur weiterzureiten, entweder es hört auf, oder aber es zeigt sich wirklich etwas, was man dann letztendlich erkennen und behandeln kann. Hat auch gut geklappt, Lahmheit kam dann im Endeffekt stärker bei normaler Belastung und wir konnten feststellen dass diese von der Schulter kam, die aber vorher unauffällig war.
Ich hätte bloß Angst das doch irgendwas ist und wenn ich dann sturr weiter reite das würde ich mir nie verzeihen.


 
BeitragVerfasst: 05.02.2010, 19:36 

Alter: 23
also grundsätzlich ist er er echt ein verarscher, das muss ich schon zugeben. der ta hat auch gemeint, wir sollen ihn vorerst weiterreiten und sehen, ob es sich verschlimmert. klar, ist echt blöd, wenn unklar ist, woran es liegt.
was auch extrem komisch ist: sobald es heimwärts geht, is das ticken meistens weg.
haben irgendwo im hinterkopf, dass er alle verarscht, aber mal ehrlich: denkt ihr ein pferd würde absichtlich lahmen, weil es weiß: dann geht es schneller heim zum fressen? irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen.
ich vertraue einfach den besis, sind distanzreiter (alles andere als amateure ;) ) und kennen sich top aus. und auch der tierarzt scheint "premium" zu sein ;) der wird extra 100km angefahren gelassen, weil er so gut ist.
die werden schon wissen, was sie tun.
ich hoffe nur, dass sich die sache langsam klärt.

und ja, physio war schon da.


 
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