Sinnvoll wäre es dann aber, dem Pferd nicht nur Metacam zu geben, sondern wie schon erwähnt auch eine weiterführende Behandlung, Blutverdünner (Aspirin etc) und ggf. ein Aderlaß.
Drück die Daumen, daß ihr es schnell in den Griff bekommt. Wobei, wenn es ihr so dreckig geht, hätte ich den Tag jetzt nicht mehr gewartet....
Ich muss sogar noch bis morgen warten, weil mein TA nun in Urlaub ist und ich nen anderen mit mobilem Röntgengerät erstmal organisieren musste! Aber wie gesagt, morgen weiß ich endlich mehr!
Aderlass weiß ich nicht so genau, gab auch schon fälle bei denen hat es nix gebracht sondern im gegenteil das eh schon maltretierte tier (man darf nicht vergessen sie ist 25 jahre alt und bei der sedierung 5 mal zusammen gebrochen!) noch zusätzlich geschwächt. Ich denke und hoffe mein (anderer) Ta weiß was er tut und kann mir helfen, ich werde wieder berichten! Danke für eure beiträge! Klinik geht nicht, kann sie so nicht transportieren, habe angst vor nem hufbeindurchbruch wenn ich sie durch die gegend fahren muss.
Für mich hört sich das alles auch nach Rehe an.
Der Haffi von meiner Tochter hatte vor knapp 2 Jahren Hufrehe. Wir haben ihm sofort die Eisen wieder runtergenommen.
Dann habe ich den Tip mit Babywindeln bek. die lassen sich gut um den Huf wickeln.
Die ersten Tage hat er auch Metacam bekommen und begleitend noch ein paar Homöopatische Mittel, was das jetzt aber genau war weiß ich gar nicht so genau, könnte ich aber nachschauen.
Ein Aderlass wäre gut gewesen ob das später dann auch noch was bringt weiß ich nicht.
Ich würde mir auch einen jemanden suchen der sich mit Blutegeln auskennt denn die saugen ja nicht nur Blut raus sondern geben auch entz. hemmende Sachen aus ihrem Speichel ab.
Ich drücke dir ganz doll die Daumen, es ist echt schlimm anzusehen und ich war damals auch drauf u. dran ihn zu erlösen. Aber heute läuft er wieder.
Ich kann Deine Bedenken schon verstehen, @wonne, ich habe allerdings schon Pferde gesehen, die wochenlang ausdosiert (mit Metacam UND Aspirin) nicht besser wurden, und mit nem Aderlaß dann schon. Man muß das natürlich nicht machen, und bei einem Tier was so geschwächt ist, würde ich da denke ich auch entsprechend weniger rausnehmen, aber die Behandlung nur mit Metakam reicht definitiv nicht aus in so einem Fall, man muß da schon etwas für tun, um das Blut zu verdünnen. Kann man chemisch machen (Aspirin), aber auch das reicht manchmal nicht aus...
Ob der TA der im Notdienst kommt direkt ein Röntgenapparat dabei hat wäre mir jetzt echt egal wenn es meinem Pferd schlecht geht, da geht es erst mal darum, die Schmerzen schnell zu lindern...
ich habe gute Erfahrungen mit Rehe-Ex (allerdings nicht von CD Vet, sondern von der THP Nehls, die Rehe-Ex entwickelt hat, auch das für CD-Vet, sie hat aber auch ein eigenes, sozusagen die verbesserte oder weiter entwickelte Form von cd vet Rehe-Ex entwickelt, dieses ist nur von ihr zu beziehen, hat eine ganz andere Zusammensetzung als das von cd vet) und Hufelexier von Frau Nehls gemacht. Mein Pony hatte im letzten Jahr eine sehr schwere Hufrehe, hier bestand auch erst der Verdacht Huflederhautentzündung. Dann stellte sich nach einigen TAgen, als es nur noch lag und kaum mehr einen schritt gehen konnte aber raus, dass es Hufrehe ist. Ich habe dann im Netz gegoogelt und THP Nehls gefunden, die sich sehr gut mit Hufrehe auskennt. Habe dann beides gleich bei ihr bestellt und nach wenigen Tagen ging mein Pony wieder, als wenn nie was gewesen wär Das Zeug ist zwar echt teuer, aber super gut Ich füttere es seither ständig und es gab nie wieder Probleme. Auf der Seite von Frau Nehls gibts auch einen interessanten Link zum Thema hufrehe oder huflederhautentzündung, solltest du mal lesen, hier werden auch die unterschiede erklärt. Hoffentlich ist es nicht doch eine Hufrehe bei dir und nur eine Huflederhautentzündung, toi toi toi sag ich mal.
Ich habe nicht alles gelesen, habe aber die Hoffnung,daß ich hier trotzdem Antwort kriegen kann, ohne einen neuen Beitrag aufzumachen:
Unser Pony hat möglicherweise Hufrehe, aber nur auf den Hinterhufen.
Mir war bislang nicht bekannt, daß es das gibt. Wohl, daß hinten eine Belastungsrehe dazu kommen kann, wenn sie vorne Rehe haben.
Momentan ist man sich aber auch noch nicht einig, ob es überhaupt Rehe ist. Oder vielleicht auch ein Hufgeschwür o.ä. auf einem Huf und möglicherweise eine Belastungerehe auf dem anderen.
Fakt ist, daß sie zwischendurch mega Schmerzen hatte und läuft wie ein Storch im Salat.
Behandelt wird derzeit auf Hufrehe und sie steht jetzt im Paddock und hat nur noch Heu zur Verfügung.
Hat irgendwer mal was davon gehört, daß eine Rehe nur hinten auftritt?
LG
Zauselsilke
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Verfasst am: Do, 3.6.2010, 21:35
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