Also, ich reit` englisch (zumindest sieht es so aus...), weil mir persönlich der ganze Zirkus mit großem Sattel und zig Stangengebissen und Hut und überhaupt einfach zuviel ist.
Allerdings vermute ich, daß meine Pferde eher auf western-Hilfen gehen. Ich habe nämlich keine große Lust, ständig jeden einzelnen Schritt rauszudrücken oder dauernd Zentner in der Hand zu haben... *kopfkratz* Wat is`n das nu?
Beim Westernreiten gefällt mir auf den ersten Blick die Leichtigkeit und das Miteinander von Pferd und Reiter. Und dann hab ich irgendwann einen EM-Teilnehmer beim Ausbilden eines Dreijährigen gesehen! Sorry, aber das war nicht wirklich schön.
Englische Reitweise ist "unauffälliger" und - so man es beherrscht, auch recht fein in der Hilfengebung. (Hey, Leutz, ´ne Westernstange ist genauso hart wie ein Pelham!)
Unter`m Strich suche ich mir aus allen Bereichen das raus, was am Besten zu meinem Pferd und mir paßt. Und womit wir uns am wohlsten fühlen. Man muß nur auf Turnier ein wenig aufpassen, daß das Pferd keinen Spin statt Hinterhandwendung in der L geht - das kann doch kaum ein Englisch-Richter werten
