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Periodische Augenentzündung - Vitrektomie? Behandlung?

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Periodische Augenentzündung - Vitrektomie? Behandlung?

Beitrag von Kerstoni » 17.04.2008, 12:54

Hallo ihr Lieben,
ich melde mich mal wieder. Warum eigentlich nur in diesem Teil des Forums? Irgendwie ist immer wieder was Anderes!
Im Moment bin ich ziemlich von der Rolle, denn ich habe vor zwei Tagen eine schlimme Diagnose vom TA bekommen: Periodische Augenentzündung am rechten Auge. Wir sind gleich mit Antibiotika, Isopto-Max-Salbe, Atropin-Tropfen, Apis D200 und einer Autonosode C6 (von der Stute meiner Schwester, die hat es nämlich auch PA) dagegen vorgegangen und konnten den ersten Schub wohl ziemlich gut "abfangen". Der TA sagt, das Auge sei noch nicht beschädigt und legt mir eine OP ans Herz, eine Vitrektomie in einer Klinik in München oder Hannover. Ich habe bei beiden Kliniken schon angerufen, Hannover wäre meine Wahl, da München keine Ratenzahlung zulässt.
Mein TA sagt, es ist viel Geld (wenn alles normal verläuft ca. 1500 Euro), aber das würde sich auch zusammenläppern, wenn er die nächsten Jahre ständig zum Antibiotika-Spritzen etc. kommen müsste.

Meine Schwester konnte ihre Stute damals nicht behandeln lassen, da das Auge schon nach dem zweiten Schub sehr stark geschädigt war.
Im Prinzip muss eine schnelle Entscheidung her, am besten noch vor dem nächsten Schub. Ich will mein Pferd nicht erblinden lassen und will nicht, dass sie in regelmäßigen Abständen die Schmerzen durchmachen muss wie die letzten beiden Tage.

Hier zum besseren Verständnis mal ein Link:
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Was denkt ihr?
Hat jemand Erfahrungen damit?
Kerstoni
Hobbyreiter
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Beitrag von aimeeliese » 17.04.2008, 13:09

Hmmmm - würde auf jeden Fall nochmal ne andere Meinung beiziehen, ob's wirklich ne PA ist.

Der Wallach meiner Freundin sollte auch PA haben - nach einigen Wochen hat sich herausgestellt, dass er ne Herpesinfektion hatte, die bei Stress immer aufs Auge schlug (er hat blaue Augen, die dann grün aussahen). Seit der Herpes-Impfung hat er damit keine Probleme mehr .... Also zumindest würde ich andere Erkrankungsmöglichkeiten noch abklären, bevor ich direkt ne OP machen lassen würde ....
aimeeliese
Moderatorin / Hengstilettenbändigerin
Forenteam
 

Beitrag von jerryli » 17.04.2008, 13:56

Hey,
Das ist ja echt plöde!!!
Meine RB hatte auch eine periodische Augenentzündung!
Sie haben es zu spät gemerkt und das Auge ist erblindet!
Er kommt aber super klar damit nur im Sommer müssen die Fliegenmützen drauf!!
Ich würde mir auch noch eine 2. Meinung holen!
Bevor man übereilig operiert.
Lg melli
jerryli
 

Beitrag von henryjoecotton » 17.04.2008, 16:13

hallo
eine bekannte von mir hat ihr pferd in münchen operieren lassen und war zufrieden. waren allerdings auch einige kosten.
ulla
henryjoecotton
Forenteam
Forenteam
 

Beitrag von ~callando~ » 17.04.2008, 18:28

hey!
wir haben unseren hund auch in münchen operieren lassen, der hatte eingerollte und
deformierte lider und durch die ständige reibung hat sich eine schwarze pigmentschicht
gebildet.
wir waren ebenfalls sehr zufrieden, war aber wie hjc schon sagte, seeeehr teuer.
nja was tut man nicht alles :roll:
~callando~
 

Beitrag von Tiger » 17.04.2008, 18:48

Von welcher Klinik in München ist die Rede? Gibt ja mehrere.... :wink:
Tiger
Forenteam
Forenteam
 

Beitrag von ~callando~ » 17.04.2008, 22:56

ups, ich bin jetzt automatisch davon ausgegangen, dass von fritsche die rede ist,
der hat sich auf augen spezialisiert und wurdeauch uns, die wir 3 stunden von ihm entfernt
wohnen, vorgeschlagen.
~callando~
 

Beitrag von Kerstoni » 21.04.2008, 06:57

Also ich habe von der Klinik für Pferde der Ludwig-Maximilian-Universität gesprochen.
Da praktiziert Prof. Dr. Gerhards, der die Vitrektomie an Pferden "erfunden" hat.

Am Mittwoch fahre ich mit Zarah zu einer Augentierärztin ca. 1 Stunde von hier. Die soll drauf schauen und mir eine zweite Meinung geben. Zum einen ob es eben PA ist, zum anderen, ob das Auge für eine Vitrektomie noch in Frage kommt.

Ihr sprecht davon, dass "übereilig" operiert werden soll... Eine schnelle Entscheidung muss her, damit ich wenn möglich noch vor dem nächsten Schub, der das Auge dann eventuell schon zu sehr schädigt, agieren kann.
Kerstoni
Hobbyreiter
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Beitrag von GilianCo » 25.04.2008, 08:39

Ich wäre jetzt auch von Dr. Gerhards ausgegangen, denn der ist nun mal derjenige, der damit sicher die meisten Erfahrungen hat.
GilianCo
Reitgott
Reitgott
 

Beitrag von Kerstoni » 28.04.2008, 12:08

Hallo ihr Lieben,
ein verspätetes Update:
War am Mittwoch mit Zarah bei den Augentierärztin Dr. Birgit Lohmann. Sie hat Zarah im Hänger untersucht. Die Diagnose PA oder ERU hat sich bestätigt. Momentan ist nur ein Auge betroffen. Der Sehnerv ist stark entzündet (gewesen). Ich habe Anweisung bekommen, die Salben- und Tropfeneinheiten zu erhöhen - Salbe 3 Mal am Tag, Tropfen (Atropin) 2 x am Tag. Morgens und Abends mach ich's selbst, mittags hilft eine Reitkollegin aus. Außerdem muss ich eine Fliegenkappe mit Dunkelstellung aufziehen, damit das Auge vom Sonnenlicht nicht so sehr gereizt wird. Und wieder hat mir eine andere Reitkollegin geholfen, die Näherin ist und mir ein Stück Stoff in die Fliegenkappe genäht hat. Zusätzlich bekommt Zarah noch eine Dosis Metacam. Am Mittwoch rufe ich mal die Augenärztin an, die nach der ersten Vorstellung des Pferdes bei ihr vor Ort dann auch Haus- also Stallbesuche macht.
Von einer OP möchte sie zuerst absehen. Es habe auch schon Pferde gegeben, bei denen sind die Schübe nicht mehr gekommen bzw. so selten gekommen und glimpflich abgelaufen, dass es nicht notwendig war. Der Schub muss ja auch erst einmal vollkommen ausgeheilt sein.
Im Prinzip hat sich mich ein bisschen "runtergeholt" und mich beruhigt. Bei ihr bin ich in guten Händen.
Kerstoni
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