Hallo,
Meine RB hat die Diagnose Kissing Spines bekommne.
Er hatte immer mal Phasen wo er nicht laufen wollte aber die gingen immer schnell rum. Eine L hätte er zuletztz locker geschafft. Hat sogar Galopppierouette etc gelernt. Aber auf einemal ging gar nichts mehr. von heute auf morgen wollte er sich nci ht mehr bewegen, hat beim satteln versucht zu beißen und hat einen sehr kränklichen Eindruck gemacht. Er hatte an nichts mehr Spaß.
Haben ihn dann viel longiert, ab und an ins Gelände geritten und ab und zu in der Halle. Wenn er längere Zeit nicht geritten wurde lief er immer schön unterm Sattel aber zwei Tage hintereinander gingen gar nicht.
Jetzt steht er woanders wo er viel Wiese hat, ab und an Gelände und Longe.
Was habt ihr für Erfahrungen mit Kissing Spines Pferden?
Kennt ihr vielleciht eine Methode sie Schmwerzfrei zu bekommen? Außer Spritze?
LG
sPooKy
Verfasst: 08.07.2008, 08:24
Alter: 27
da ich letztens auch über das Thema etwas wissen wollte, haben bald im Stall auch ein pferd mit kissing spines, habe ich das im netz gefunden:
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da scheint wohl jemand mit einer bestimmten art und weise Erfolg gehabt zu haben!
Wenn wir das pferd im Stall haben, kann ich dir vielleicht noch mehr berichten, wie es bei ihm so ist etc...!
Pebbles
Verfasst: 08.07.2008, 08:24
Wie sieht es denn mit Akupunktur und viel Gymnastik aus?
ingefuture
Verfasst: 08.07.2008, 08:49
Ich kenne eine zuverlässige Methode deinem Pferd die Schmerzen zu ersparen - Bolzenschuß!
Ja jetzt fallt alle über mich her - wie kann man sowas schreiben.
Aber wie kann man ein Pferd seinen Schmerzen ausliefern wenn es tatsächlich die Möglichkeit gibt es zu erlösen.
Leider zeigen Pferde Schmerzen nicht - und bist du sicher das es nicht leidet???
Sanny82
Verfasst: 08.07.2008, 09:13
Alter: 29
Also ich kenne einen Wallach der schon seit vielen Jahren Kissing Spines hat. Der wird zwischendurch mal ins Gelände geritten oder mal bissel Dressur.
Ansonsten steht er auf der Weide und genießt sein Leben.
Dem gehts wirklich gut damit. Und da er nicht wirklich geritten wird, hat er auch keine Schmerzen. Wenn er geritten wird, dann nur von leichten Personen. Ricky ist so ca. 1.50m groß und kräftig gebaut.
Wenn das Pferd solche Schmerzen hat, das würde der TA doch sicher auch dazu tendieren das Pferd zu erlösen oder nicht Ingefuture?
sPooKy
Verfasst: 08.07.2008, 09:47
Alter: 27
also das pferd gleich zu erlösen finde ich zu vorschnell! Ich bin zwar auch der meinung, sollte ein pferd extremst leiden, es von seinen schmerzen zu befreien und es einzuschläfern. Finde da sollte aber abgewägt werden wie STARK die schmerzen sind. Es gibt bestimmt auch bei Kissing Spines gravierende Unterschiede der Schmerzstufen. Wenn das pferd ohne reiten, viel Beanspruchung schmerzfrei läuft, warum sollte man das pferd einschläfern. Gleich aufgeben finde ich da nicht in ordnung. Über Kissing Spines heißt zwar meist, es wäre nicht heilbar oder nur schwer heilbar, aber dennoch hatten manche mit gewissen Methoden Erfolge. Wenn das pferd doch nicht grundsätzlcih leidet und dauernd schmerzen hat, warum nicht probieren. Ich denke das sollte mit dem TA besprochen werden, der kann doch am besten abschätzen wie der Schmerzensstatus des Pferdes ist!
Gast
Verfasst: 08.07.2008, 10:10
ja also der TA hat gesagt Sport ist eben nicht wegen der starken Belastung.Leichtes reiten wie im Gelände ist aller dings kein Thema.
Außerdem sind wir (seine besitzerin und ich ) uns sicher das er keinen permaneten Schmerz hat. Sie hat ihn selbst gezogen kennt ihn schon ewig und ich reite ihn auch shcon seit 4 jahren. er sehr wehleiig und zeigt einem direkt wenn ihn was zwickst. Klar hängen wir sehr an ihm aber wenn er wirklich leiden würde würden wir das nicht mitmachen.
@ pebbles: akkupunktur haben wir nicht versucht. gymnastik ist nur begrenzt möglich a man eben aufpassen muss dass sie engen dornvortsätze nicht aneinanderkrachen und sich ein nerventzündert. also gymnastiksprünge gehn jedenfalls nicht. das war der auslöser
warum es so schlimm geworden ist.
@sanny82: ja genau so ist es bei ihm auch. er wird nur noch von leichten Personen geritten und nur gelände und ab un an dressur aber eben nicht mehr wie früher. das scheint ihm auch spaß zu machen. Danke für dein Beispiel. dann haben wirs bis jetzt denk ich soweit richtig gemacht noch ne frage : hat dein pferd auch probleme mim äppeln unterm reiter? kommt das daher?
LG
Gast
Verfasst: 08.07.2008, 10:15
@spooky: danke für den link. Das Pferd lässt sich aber Problemlos so reiten wied das dort das ziel war. Er geht liebendgerne vorwärtsabwärts, selbst unausgebunden an der Longe. So hat er im Rücken keine Probleme. DIe Stelle sitzt im Lendenbereich und das Blockiert eben die HH. Aber so locker vorwärtsabwärts lässt er sich gut reiten.Merkt wahrscheinlich auch selber dass es am angenehmsten ist danke, LG
aimeeliese
Verfasst: 08.07.2008, 11:21
Alter: 50
KS ist nicht heilbar, man kann jedoch den Verlauf manchmal verzögern und vielleicht auch stoppen.
Ich hatte damals eine Stute (Einstallerin) mit KS im Stall. Ihr wurde gesagt, dass KS oft in Schüben verläuft und dass das Pferd während dieser Verknöcherungsschübe immer wieder Schmerzen hat. Zwischen den Schüben sollen die Tiere jedoch schmerzfrei sein und wenn der Verknöcherungsprozess irgendwann abgeschlossen ist auch.
Filou_XO
Verfasst: 08.07.2008, 13:13
Kissing Spines können sich entweder über längeren Zeitraum entwickeln oder Folge einer anderen Verletzung sein. Zerrt sich das Pferd zum Beispiel einen Rückenmuskel, verliert es in der Regenerationsphase viel Rückenmuskulatur. In der Folge kann die Wirbelsäule am Rücken absinken und es kommt zu Kissing Spines.
Behandelt werden Kissing Spines meist mit Entzündungshemmer und Muskeltraining. Die Entzündungshemmer werden entweder mit dem Futter verabreicht oder direkt an die betroffenen Stellen gespritzt. Es reicht allerdings nicht die Entzündung zu bekämpfen, solange die Ursache also die Reibung zwischen den Dornfortsätzen bestehen bleibt. Daher muss die Muskulatur des Rückens wieder aufgebaut werden.
Beim Muskelaufbau helfen Schmerzmittel und eventuell Anabolika oder Futterzusätze, die die Muskulatur stärken. Danach folgt ein konsequentes Training. Longieren, Cavalettiarbeit, konsequentes Dressurreiten und Springgymnastik helfen die Muskulatur im Rücken aufzubauen. Wichtig bei diesem Training ist, dass das Pferd den Rücken immer wieder aufwölbt und nicht mit weg gedrücktem Rücken läuft. Das Vorwärts-Abwärtsreiten sollte sich immer wieder mit kurzen Phasen der Versammlung abwechseln.
das habe ich gerade gefunden zu dem thema
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