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Autor Nachricht
Entwicklung zum Ekzemer
BeitragVerfasst: 17.06.2009, 21:38 

Alter: 23
Hallo,

ich hoffe das gibts noch nicht als Thema.

Habe jetzt des öfteren gelesen, dass ein Pferd auch erst zum Exemer werden kann, aus verschiedenen Gründen.
Dabei wurde als Auslöser auch die Mücken genannt.
Jetzt reagiert ja Strolch sehr empfindlich auf Mücken und das von Jahr zu Jahr immer schlimmer. Ich habe etwas Angst, dass sich das eben bis zu Exemen verschlimmert. Ansätze dazu seh ich leider schon (schubbern des Schweifes).

Kann ich irgendetwas tun um das ganze zu lindern? Bzw. um zu verhindern, dass das wirklich zu einem Exem wird?


 
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 07:03 

Alter: 51
hallo,
bei meiner alten stute war das auch so. sie fing mit 15 jahren an, sich richtung ekzemer zu entwickeln. sie schubberte sich vor allem an der mähne, dass das fell da nachher schon in großen schuppen abging und die haut ansatzweise wellenförmig wurde. ich hab das beim ersten anzeichen immer mit einer betaisadona-seife gewaschen und hinterher von leovet das hausöl mit teebaumöl einmassiert. das hat supergut geholfen und es ist auch bis zu ihrem tod nicht schlimmer geworden.
ulla


 
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 14:38 

Alter: 22
Ja Ekzeme können sich nachträglich entwickeln.

Zum bsp. durch falsche Fütterung, oder auch durch Pflanzen und Mücken. Ist also quasi ne Überreaktion auf bestimmte Stoffe (allergie).

Da man die meisten Faktoren nicht abstellen kann hilft nur die Nachbehandlung und die soweit wie mögliche Vorsorge.

Mein damaliges Pflegepferd war ein Ekzemer, auch aufgrund von Mücken.
Er wurde dann mit Wellcare gegen das Mückenzeugs geschützt, alternativ ist da natürlich alles möglich was die Biester fern hält.
Auf die Wunden bekam er sogut wie täglich [ Externer Link nur fuer eingeloggte Mitglieder sichtbar / Spammerabschreckung ] einmassiert und es wurde wirklich besser.
Mähne und Schweif wuchsen sehr gut nach und auch offene Stellen schlossen sich recht gut, da der Juckreiz abklang.
Ist echt ein kleines Wundermittel ;).
Man kann es auch mit einer sprühflasche auftragen, besser ist aber immer einmassieren, auch wenn man danach leicht riechende Hände hat.


 
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 16:27 

Alter: 46
Bei meinem hat sich die Allergie auch erst später entwickelt. ich weiß sogar wodurch, nur hilf das natürlich im nachhinein nicht mehr viel...

Wir lebten nämlich bis er drei Jahre alt war in einer Bremsen freien und Kriebelmücken armen Gegend (Nordseeküste). Als er drei war, haben wir dann ein paar Monate in einer Ecke Deutschlands verbracht, in der es von Bremsen nur so wimmelte. Er ist vor denen sogar durch einen Zaun geflüchtet, etwas, was er weder vorher noch später jemals wieder getan hat. In der Zeit hat er wohl so viel Stresshormone ausgeschüttet, dass sich dadurch eine Allergie entwickelte.

Mittlerweile leben wir ja schon etliche Jahre wieder an der Küste und trotzdem muss ich immer noch arg darauf achten, ihn brav jeden Tag mit einem guten Mückenmittel zu bearbeiten. Bei ihm hat sich das "Fliegen-, Mücken- und Bremsenspray" von Scheidler bewährt. Außerdem hat er auch schon ein paar Eigenbluttherapien hinter sich.


 
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 16:31 
ja die entwicklung kann altersunabhängig sich von jahr zu jahr verschlimmern oder plötzlich auftreten ! bei unserer ehemaligen pona fohlenstute war zum kauf nichts zu sehen
das jahr darauf hat sie leicht gescheurt und im folgenden naja war es sehr extrem das sie alles auf hatte und wir sie an die see abgegeben haben ! bei uns ging es leider trotz pilz impfung , decke , einschmieren , und fast allem was man tun konnte gar nicht , es war reinste quälerreich für das pferd !
am besten geholfen hat aber cortison und nur kurzes rausstellen an tagen wo es mückentechnisch nicht so arg war !
die wunden musten immer sehr gründlich gereinigt werden und desinfiziert da sie leider sonst stark geeitert haben !


 
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 17:04 

Alter: 23
Hm, also zum Glück ist es bei Strolch noch kein Ekzem.
Aber ich denke eine leichte allergische Reaktion ist schon vorhanden und leider beobachte ich eine Tendenz zum schlimmer werden.

Hilft es denn etwas, wenn ich das Ganze jetzt im Auge habe und versuche so gut wie möglich ihn vor den Auslösern zu schützen?


 
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 17:09 
auf jedenfall würde ich sagen , sonst wird die abwehr reaktion ja immer größer !


 
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 19:29 
Wie schubbert er sich denn? Ein Mückenstich juckt, so oder so, egal ob Allergie oder nicht...wenn sie sich also mal schubbern, weil da ein Stich ist, finde ich das noch im Rahmen. Wenn gestochene Stellen allerdings anschwellen oder gar wund werden und sich entzünden, dann wäre das für mich Alarmstufe rot.

Ich denke (auch wenn es sich vielleicht ein bißchen "öko" anhört :wink: ), dass die Neigung zu Allergien generell immer mehr zunimmt...z.B. durch Umweltgifte und Luftverschmutzung und vorallem durch behandelte Lebensmittel (das betrifft ja auch die Pferde, nicht nur uns) ist unser Immunsystem nicht mehr das, was es mal war. Auch dadurch kann eine Überempfindlichkeit gegen Mücken oder Pollen entstehen. Von daher wundert es mich nicht, dass mittlerweile auch Pferde im besten Alter, bei denen man keine Erkrankung in der Art erwartet anfangen Allergien zu entwickeln.

Ich würde das Ganze beobachten und eventuell das Pferd gegen Mücken einsprühen.
Liebe Grüße!


 
BeitragVerfasst: 18.06.2009, 21:45 

Alter: 23
Also momentan schubbert er sich den Schweif bzw. Die Schweifrüber ... noch siehts recht harmlos aus, aber ich seh halt, dass er sich da schubbert.

Tja mit den Mücken ist so ne andere Sache ... angefangen hats mit den Ohren. Von den Kribbelmücken hat er da ne Entzündung gehabt und den Verdacht auf Pilz.
Dann kam letztes Jahr der Bauch dazu. Eine Stelle am Bauch war da wirklich regelrecht aufgefressen. Das ist bis heute noch zu sehen, dass da was war.
Und jetzt kommen noch die Bremsen dazu. Ich hab letzten Sonntag fast nen Herzinfakt bekommen als ich mein Pferd sah. Der ganze Hals voll Hubbel und Blut.

Ich sprüh ihn ja schon immer wie doof ein und hab auch was vom TA (Butox). Das hilft auch etwas, aber eben nicht zur Gänze.


 
BeitragVerfasst: 19.06.2009, 07:06 

Alter: 51
hallo,
ich hab damals die schweifrübe auch mit dem biohautöl massiert. bei meiner stute hat es geholfen.
ulla


 
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