also, wie schon in meinem tagebuch-blog erwähnt, ist sodi aufgrund seiner schulpferdlaufbahn ziemlich hart im maul, er protestiert auf jeden leichten zug mit extremen gegendruck, lässt sich kaum bremsen und ignoriert den zügel teilweise komplett....
gibts ne möglichkeit etwas anders zu machen bzw. etwas zu ändern? was haltet ihr von gebisslosen varianten? und wenn ja, welche würdet ihr empfehlen? das soll jetzt keine diskussion auslösen, es gibt auch bestimmt schon einige threats zu dem thema, ich hätte nur gerne eure erfahrungen gehört...
WesternReiterin
Verfasst: 20.08.2009, 09:37
Alter: 23
Also entweder du reitest ihn mit dem Gebiss wieder weich und nachgiebig aufs Gebiss - das ist aber sehr schwer - oder du steigst auf was gebissloses um. Da musst du gucken auf was er am besten reagiert, denn jedes Pferd reagiert besser auf was anderes. Probier doch mal ein paar gebisslose Zäumungen durch und nimm dann das auf was er gut läuft.
Shalli
Verfasst: 20.08.2009, 09:47
Alter: 23
Ich würde auch erstmal auf gebisslos umsteigen.
Was möchtest du denn vornehmlich mit ihm machen? Gelände, Platz?
marina2806
Verfasst: 20.08.2009, 09:55
Alter: 24
@Shalli
naja, hauptsächlich ausreiten, aber ich will auch im viereck anfangen weiter mit ihm zu trainieren, ne gute grundausbildung hat er ja ... bissl springen vielleicht...
Gloom
Verfasst: 20.08.2009, 09:58
Wie wäre es mit Glücksrad?
Meine läuft mit dem BB auch gut - allerdings muss dem Pferd vorher klar sein, dass es auf Druck weichen soll, sonst geht das ziemlich nach hinten los durch den Gegendruck, den viele Pferde erstmal aufbauen.
Black Sam Bellamy
Verfasst: 20.08.2009, 10:03
Alter: 26
ich würd erstmal NICHT umsteigen, sondern versuchen dort erstmal wieder feinheiten reinzureiten. Grad ehemalige Schulpferde machen es da einem nicht einfach, da sitzen halt schonmal anfänger drauf die dem pferd im zügel hängen, nur wie gloom schon sagte, das pferd muss das prinzip erstmal begreifen und das ist für ein schulpferd was echt jeden tag nur das gleiche macht viel schwerer, als für ein pferd was etwas "wacher" ist (ich hoffe das versteht man jetzt nicht falsch)
chita
Verfasst: 20.08.2009, 10:07
Alter: 20
Ich würde es trotzdem mit Gebiss probieren, was hast du denn zurzeit für eines ? Oft brauchen so ehemalige Schulpferde nur ein bisschen Zeit und das wird dann wieder, mit viel Geduld und Training natürlich. Wenn´s jedoch überhaupt nicht geht, würde ich es auch mit Glücksrad o.ä versuchen
WesternReiterin
Verfasst: 20.08.2009, 10:29
Alter: 23
Ein abgestumpftes Pferd aufs Gebiss wieder fein zu reiten, das ist aber nicht einfach, das kann nicht jeder. Ich finde das zwar auch am empfehlendswertesten aber wenn mans nicht kann, sollte man lieber die Finger davon lassen bevor man es noch schlimmer macht. Am besten wäre dafür halt mit dem Pferd bei einem guten Trainer Einzelreitstunden zu nehmen dafür.
Wenn du es aber so probieren möchtest, rate ich dir das Gebiss mal zu welchseln, das hilft auch oft.
Was für ein Gebiss hat er denn im Moment?
Shalli
Verfasst: 20.08.2009, 10:53
Alter: 23
Als ich würde dem Pferd erstmal eine "Auszeit" vom Gebiss gönnen.
Allerdings würde ich auch empfehlen anch einiger Zeit wieder anzufangen mit Gebiss zu arbeiten.
Glücksrad ist halt auch super für n bissi Dressurarbeit.
marina2806
Verfasst: 20.08.2009, 10:55
Alter: 24
naja, er hat ne normale doppelt gebrochene wassertrense...die er auch schon im schulbetrieb hatte...
eine freundin von mir besitzt das LG zaum, ich schätze ich werde am platz mal versuchen...er wehrt sich ja auch am platz gegen meine hilfen, sprich "lenken" kann schon ganz schön schwierig werden, er dreht den kopf dann einfach in die andere richtung und widersetzt sich den hilfen...ich will jetzt nicht auf biegen und brechen gleich was ändern, er soll sich mal daran gewöhnen KEIN schulpferd mehr zu sein...