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Das kann soooo viele Ursachen haben.
Ich würde keine Zeit verlieren und so schnell wie möglich in die Klinik fahren, um eine richtige Diagnose zu bekommen. Auf gar keinen Fall weiterreiten.
Kleines Beispiel:
Mein Pferd hatte eine Hufgelenksentzündung. Solche Dinge sind sehr langwierig, da meist auch die Kapseln und Sehnen betroffen sind. Erst nach 8 Wochen abgeteilt ging er wieder völlig lahmfrei und weitere 8 Wochen später habe ich erst wieder angefangen zu reiten. Und das obwohl sofort eine Diagnose stand und wir behandelt haben...
Mit solchen Dingen ist nicht zu spaßen; bleibt so etwas über Wochen un- oder falsch behandelt, können sich Verknöcherungen bilden.
Und der Vorschlag von BSB finde ich nicht nur abwegig, sondern auch sehr gefährlich...
der arzt hat uns das bei nem schweineteuren rennpferd geraten, so unter ärztlicher aufsicht und absprache finde ich das nicht besonders gefährlich.
und ich glaub auch nicht dass der TA es sich leisten kann die kosten für ein derart teures tier zu tragen daher kann das wohl nicht so verkehrt gewesen sein
Ich würde gerade wenn es schon so lange geht, nicht immer noch weiter reiten, es sei denn, die Lahmheit ist so geringgradig, daß der TA nicht anästhesieren kann. Dann kann von einem TA schon deswegen "weiterreiten" empfohlen werden, weil dieser so ggf. die Chance bekommt, Leitungsanästhesien zu setzen, die mit einer extrem geringgradigen Lahmheit keinen Sinn machen, weil man ja Unterschiede erkennen können muß.
Ein Abzeß kann durchaus mal sehr lange reifen, das sollte man nicht unterschätzen, und von daher würde ich auch bei weiteren Lahmheitsuntersuchungen auch immer wieder den Huf ansehen. Aber eine fundierte Lahmheitsdiagnostik wäre für mich auch das, was ich jetzt machen lassen würde. Bei einem guten TA, ob der das dann im Stall macht oder in der Klinik, ist eigentlich nicht so relevant. In der Klinik ist vor allem für den TA einfacher.
also grundsätzlich ist er er echt ein verarscher, das muss ich schon zugeben. der ta hat auch gemeint, wir sollen ihn vorerst weiterreiten und sehen, ob es sich verschlimmert. klar, ist echt blöd, wenn unklar ist, woran es liegt.
was auch extrem komisch ist: sobald es heimwärts geht, is das ticken meistens weg.
haben irgendwo im hinterkopf, dass er alle verarscht, aber mal ehrlich: denkt ihr ein pferd würde absichtlich lahmen, weil es weiß: dann geht es schneller heim zum fressen? irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen.
ich vertraue einfach den besis, sind distanzreiter (alles andere als amateure ) und kennen sich top aus. und auch der tierarzt scheint "premium" zu sein der wird extra 100km angefahren gelassen, weil er so gut ist.
die werden schon wissen, was sie tun.
ich hoffe nur, dass sich die sache langsam klärt.
und ja, physio war schon da.
Na dann halten wir Daume und Hufe das für Dich doch noch alles gut ausgeht- Bin gespannt wie es ausgeht
also grundsätzlich ist er er echt ein verarscher, das muss ich schon zugeben. der ta hat auch gemeint, wir sollen ihn vorerst weiterreiten und sehen, ob es sich verschlimmert. klar, ist echt blöd, wenn unklar ist, woran es liegt.
was auch extrem komisch ist: sobald es heimwärts geht, is das ticken meistens weg.
haben irgendwo im hinterkopf, dass er alle verarscht, aber mal ehrlich: denkt ihr ein pferd würde absichtlich lahmen, weil es weiß: dann geht es schneller heim zum fressen? irgendwie kann ich es mir nicht vorstellen.
ich vertraue einfach den besis, sind distanzreiter (alles andere als amateure ) und kennen sich top aus. und auch der tierarzt scheint "premium" zu sein der wird extra 100km angefahren gelassen, weil er so gut ist.
die werden schon wissen, was sie tun.
ich hoffe nur, dass sich die sache langsam klärt.
und ja, physio war schon da.
Ich glaube da unterschätzt du die intelligenz deines pferdes
WIe oft hast du ihn weggestellt wenn du gemerkt hast er geht lahm? Das merkt er doch auch.
Es kommt nicht von ungefähr dass pferde die permanent in der box gelobt werden diese nicht verlassen, weil dadrin ist doch alles super und man wird dafür gelobt dass man drinsteht, oder sich anderweitig vor der arbeit drücken, wenn sie einfach mal cleverer als das frauchen oder herrchen denken.
Es gibt dafür unzählige beispiele, rennpferde die in der startbox stehen bleiben entgegen ihrem trieb, oder kurz nach dem start die bremse ziehen, weil ihnen das alles viel zu anstrengend ist, oder schulpferde die nicht mehr galoppieren wollen, weil ihr reiter immer zu schnell aufgegeben hat, also warum sollten sie dann irgendwann anfangen zu galoppieren?
Ich will damit nicht sagen, dass es dieser Fall auch sein muss, aber es KANN und das ist auch wichtig zu wissen.
Wer daran nicht glauben mag, kann sich gerne mal das buch von tesio ausleihen, der hat einige sehr interessante experimente und gedanken zum thema pferdeintelligenz aufgeschrieben.
Es ist ja nun nicht so als wenn du fahrlässig warst und ihn nicht hast checken lassen, und wenn der TA nichts findet, dann solltest du mal auf die psychologische schiene drangehen und das mal beobachten. Weil wenn er das auf dem Heimweg nicht macht, dann würd mich das sehr stutzig machen. So sehr wehtun kanns dann ja gar nicht.
Wie gesagt meine Stute ging als hätte sie sich die beine gebrochen wenn die rb kam, haben wir getauscht ging sie klar. Wir haben auch am anfang panisch den TA gerufen und sie auf alles checken lassen, bis wir das rausgefunden haben
Ich würde gerade wenn es schon so lange geht, nicht immer noch weiter reiten, es sei denn, die Lahmheit ist so geringgradig, daß der TA nicht anästhesieren kann. Dann kann von einem TA schon deswegen "weiterreiten" empfohlen werden, weil dieser so ggf. die Chance bekommt, Leitungsanästhesien zu setzen, die mit einer extrem geringgradigen Lahmheit keinen Sinn machen, weil man ja Unterschiede erkennen können muß.
Ein Abzeß kann durchaus mal sehr lange reifen, das sollte man nicht unterschätzen, und von daher würde ich auch bei weiteren Lahmheitsuntersuchungen auch immer wieder den Huf ansehen. Aber eine fundierte Lahmheitsdiagnostik wäre für mich auch das, was ich jetzt machen lassen würde. Bei einem guten TA, ob der das dann im Stall macht oder in der Klinik, ist eigentlich nicht so relevant. In der Klinik ist vor allem für den TA einfacher.
Also wie ich auch schon erwähnt hatte, bei meinen Wallach hatte man 4 Wochen gesucht bis man erstmal wußte Abzess. Durch das Equipalazone Pulver ging es zwar mein Pferd für eine differenzierte Zeit besser aber danach als die Wirkung vorbei war-ging es schlechter ich glaube durch das Pulver etwas verschleiert-
Der Vorteil ( oder Nachteil) von einem Hufabzeß ist einfach, daß der Druck irgendwann so groß wird, daß auch normalerweise sehr efektive Schmerzmittel keinen Effekt haben. Von daher wundert mich das nicht.
Der Vorteil ( oder Nachteil) von einem Hufabzeß ist einfach, daß der Druck irgendwann so groß wird, daß auch normalerweise sehr efektive Schmerzmittel keinen Effekt haben. Von daher wundert mich das nicht.
Ja, damit hast Du völlig Recht. Es ist schon schwierig manchmal Diadnosen zu stellen. Ich habe auch sehr gute TA Gemeinschaftspraxis, aber es gab schon Momente, wo ich vor den Tierarzt stand und ihn am liebsten gebeten hätte endlich mehr zu tun. Was natürlich unsinnig von mir gewesen wäre- konnte mich natürlich auch zurückhalten.
Manchmal sollte man wirklich Zeit abwarten und beobachten. Wichtig auch wie verhält sich mein Pferd wenn ich nicht dabei bin.
Ich verstecke mich manchmal hinter einen Baum um so meine Pferde auf der weide zu beobachten. Ist witzig.
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Verfasst am: Di, 9.2.2010, 10:57
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