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Autor Nachricht
Huflederhautentzündung
BeitragVerfasst: 07.03.2010, 14:54 
Hallöchen Leute mich gibt es auch noch...für die die mich überhaupt noch kennen :-)

Habe natürlich ein Problem mit meiner Süßen :-( Huflederhautentzündung auf beiden Vorderbeinen :augenreib !!!

Okay, neuer Schmied, neue Eisen mit Keil und Einlage usw. Dazu Behandlung mit Traumeel und zusätzlich Metacam... Nun hab ich das Metacam heute leer gemacht und habe Angst das ihre Schmerzen wieder kommen und sie wieder mehr liegt als stehen kann :-(

Habt ihr ne Idee was man bei Huflederhautentzündung sonst noch machen kann? Vielleicht auch Homöopathisch (außer Ginkgo für die bessere Durchblutung).... oder sonst vielleicht ein Erfahrungsbericht oder Idee???

Ganz liebe Grüße


 
BeitragVerfasst: 07.03.2010, 15:42 
Traumeel auf jeden Fall weitergeben.
Angussverbände.
Weicher Boden.
Anderer Schmied.

Wie/ oder wurden die Eckstreben überhaupt bearbeitet vom Schmied?


 
BeitragVerfasst: 07.03.2010, 18:54 

Alter: 27
Pferd in den Matsch stellen! So werden die Hufe schön gekühlt und de Boden ist nicht hart.

Ich würde unbednigt Ursachenforschung betreiben woher die Entzündung kam. Damit ist ja nun absolut nicht zu spaßen.

Gute Besserung für deine Süße!


 
BeitragVerfasst: 07.03.2010, 19:10 

Alter: 41
Woher die Huflederhautentzündung? Hufrehe?
Seit wann? Erzähl doch mal ein bisschen zum Hintergrund. :wink:


 
BeitragVerfasst: 07.03.2010, 20:20 

Alter: 52
Meiner hatte mal Rehe habe zusätzlich Rehe Ex Hämäopat.Mittel gegeben. Am Anfang dachte ich na ob das hilft--- Jetzt bekommt er es zur Weidesaison und bis Herbst jeden Tag 5ml.

Seit 3 Jahren hat mein Wallach keine Rehe mehr toi toi toi Das Rehe ex ist von cd kann dir auch tel.- Nr. geben wenn Du es möchtest-

Ansonst gut Besserung


 
BeitragVerfasst: 08.03.2010, 18:04 
Huflederhaut auf beiden Vorderbeinen... hm, stimmt, da klingt für mich auch die Sorge durch, daß es eine Rehe sein könnte, das würde dann auch die Keile die Du erwähntest logisch erscheinen lassen, denn für eine "normale" Lederhautentzündung braucht das Pferd die nicht. Daher dann gleich die Überlegung, hat sie was Blutverdünnendes bekommen?

Was das liegen und schmerzen haben angeht, gerade Lederhautentzündung und Rehe sind ja sehr schmerzhaft, und man kann dem Pferd natürlich Schmerzmittel geben, sollte das aber nicht übertreiben, weil es richtig und wichtig ist, daß die Pferde sich auch mal hinlegen, weil das die Strukturen die da kaputt sind entlastet, und somit auch zur Heilung beiträgt.


 
BeitragVerfasst: 08.03.2010, 21:41 
Hi Leute!

danke für die Antworten!

Zum Hintergrund:
Sie hatte durch die alten Eisen eine extreme Fehlstellung erlitten, d.h. daher kommt die Überbelastung und daher auch auf beiden Vorderhufen die Entzündung. Rehe dachte ich auch zunächst, weil sie auch so unregelmäßige Wachstumsringe um den Huf herum hat, allerdings hat sich das ganze Horn an beiden Hufen vorne komisch zu einem Spalt zusammen geschoben, TA bezeichnete es als Hufspalt...keine Rehe (zum Glück) er meint das kommt auch durch die Fehlstellung... Der neue Schmied hat die Hornüberschiebungen nun abgeraspelt um auch dort Druck aus dem Huf zu nehmen. Irgendwie exotischer Fall, oder?

Schmerzmittel ist nun leer, heute lag sie wieder, läuft aber auch rum... denke es braucht einfach viel viel Zeit... weitere Behandung homöopathisch und zwar mit Traumeel, Osteoheel+ Zeel und Kieselsäurepräparat, Ginkgo zur besseren Durchblutung des Hufes....Spezialfutter...und ganz viel Liebe und tägliche Streicheleinheiten zusätzlich...


Trotzdem so schlimm sie so zu sehen :-(


 
BeitragVerfasst: 09.03.2010, 12:34 
Das ist ja klar, daß es schlimm ist das zu sehen. Es ist aber gut zu wissen, daß sie ja was gutes tut wenn sie sich hinlegt und die Füße entlastet. Wenn es noch länger nicht besser wird, könnte man beispielsweise noch über einen Aderlaß nachdenken. Klingt archiaisch, macht aber schon Sinn. Durch das Absinken des Blutdruckes den man damit erreicht wird erstens das Blut verdünnt (mehr Plasma gelangt in die Blutbahn), und zweitens erfolgt dann von dem Nebennierenrinde eine Cortisolausschüttung.

Da Pferde in einer solchen Situation ihre eigenen Steroidhormone besser wieder abbauen können als fremde (sprich, Metacam etc) ist das häufig schonender. Dazu kommt , daß man noch mal den Effekt verstärkt, daß das Pferd sich hinlegt zum ausruhen, weil der Kreislauf im ersten Moment natürlich runtergeht, bis der Blutverlust vom Körper ausgeglichen ist.


 
BeitragVerfasst: 09.03.2010, 19:53 

Alter: 52
Ich schließe mich da GilianCo an . Das wurde bei meinen Wallach gemacht und hatte echt guten erfolg. Du kannst natürlich auch Blutekel ansetzen-sie saugen das Blut raus. Viel Glück.


 
BeitragVerfasst: 09.03.2010, 20:07 
Wobei bei den Egeln das Prinzip noch ein anderes ist, die nehmen da weniger Blut raus, dafür enthält ihr Speichel auch wieder entzündungshemmende Substanzen.
;)


 
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