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Autor Nachricht
Mein Pferd geht nach dem welzen lahm
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 21:39 

Alter: 30
Hallöchen vielleicht kann mir ja hier jemand helfen.
Mein Friesenmix wallach ist ende januar stark lahm gegangen auf der hinterhand, obwohl nichts zu sehen war, keine schwellung, keine wunde, oder warme stelle.
Er hat auch nicht auf druck oder so reagiert. es stand halt da und belastete sein linkes hinterbein nicht und zog es hinter sich her.
Ich hab ihm gleich traumel gegeben und ihn stehen lassen. Nach einer woche hat die lahmheit deutlich nachgelassen.
und er tickte nur noch leicht.
und jetzt kommt`s , ich dachte ich tu ihm was gutes und hab ihn in der halle wälzen lassen. und ich dachte ich seh nicht richtig als er aufstand wie eine kuh, und danach wieder deutlich lahm ging. seit dem hab ich ihn auf dem paddock stehen und beobachte. das geht jetzt schon den ganzen februar so.
jetzt geht er nicht mehr lahm im ganzen gegenteil. er bockt und ist total aufmupfig
und man merkt an der longe das er richtig spaß hat am laufen.
also dachte ich mir ich lass ihn nochmal wälzen bevor er zurück in die herde geht, damit er nicht unkontrolliert aufsteht. und was passiert der steht wieder auf wie ne kuh und lahmte danach wieder.
er hat sich nach eins zwei schritten wieder eingelaufen ohne jegliches ticken.
trotzdem bin ich leicht verunsichert was das sein könnte.
kann mir jemand helfen, wer hat sowas schonmal bei seinen pferd erlebt??


 
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 21:46 

Alter: 28
Hallo!

Selber erlebt habe ich so was noch nicht.
Was mir aber einfällt, hast du einen TA schon mal drauf schauen lassen? Zumal geht es ja schon über 4 Wochen.
Mehr fällt mir so nicht ein, aber hatte selber, zum Glück, auch noch nicht viele kranke Pferde.


 
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 22:06 
also ich hatte sowas ähnliches mal mit einem unserer schetti fohlen , da sprang immer irgendwas am knie raus ( weiß nichtmerh ob sehne oder kniescheibe ) dann zog die das bein auch nach .... wenn man dann zwei drei schrite rückwärts richtete wars wieder gut .

aber bei sowas sollte man immer nen ta dazu rufen - bei sowas doctort man nicht selber rum und wartet über 4 wochen !!!!!!! das kann böse nach hinten los gehen


 
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 22:12 

Alter: 18
Hallo!

Bei uns im Stall hatten, bzw. haben wir einen ähnlichen fall. allerdings zieht die stute das Bein nach dem wälzen nach oben, geht, bzw. ging aber nicht wirklich lahm. Das hatte damit zu tun, dass sie sich entweder an der hüfte verletzt hat, oder einfach wegen der athrose war. zur zeit ist es nicht mehr so, da die probleme mit ihrer hüfte deutlich nagelassen haben.
Ich würde dir auf jeden fall raten, einen TA draufschauen zu lassen!

LG


 
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 22:15 

Alter: 21
TA anrufen, der soll draufschauen und das mal kontrollieren! Das kann ja alles mögliche sein... Ich hätte da wahrscheinlich gar nicht so lange gewartet einen TA hinzuzuziehen. Das kann nämlich auch nach hinten losgehen...


 
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 22:26 
dito


 
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 22:45 
Als erstes solltest du einen TA suchen, nur der kann eine
wirkliche Diagnose geben.
Das Krankheitsbild könnte m.M.n. so einige Ursachen haben.
- Kniescheibe ausgehakt?
- Hüftprobleme?
- Blockaden?
- Arthrose?
- Nerv eingeklemmt?

Wo/ wie geht er denn genau lahm? Bzw. ist das ganze Bein dann steif? Alle Gelenke?


 
BeitragVerfasst: 10.03.2010, 23:24 

Alter: 23
ich hätte auch schon längst den TA gerufen!!!!


 
BeitragVerfasst: 11.03.2010, 08:37 

Alter: 51
hallo,
ich schließe mich Shalli völlig an.
ulla


 
BeitragVerfasst: 11.03.2010, 09:40 
dreamdancelady hat geschrieben:
also ich hatte sowas ähnliches mal mit einem unserer schetti fohlen , da sprang immer irgendwas am knie raus ( weiß nichtmerh ob sehne oder kniescheibe ) dann zog die das bein auch nach .... wenn man dann zwei drei schrite rückwärts richtete wars wieder gut .


Was Du meinst, nennt sich habituelle Patellafixation, da bleibt das eine Knieband hinter einem Knochenvorsprung hängen (der eigentlich für das Schildern existiert, da können die Pferde eben das Knieband einhaken, und ohne Muskelspannung stehen, ist also energiesparend), und das Bein arrettiert quasi in der falschen Position. Das ist aber zumindestens nicht schmerzhaft, sowas finde ich ja immer wichtig zu wissen.

Ich bin auch am staunen, wenn das Pferd stark lahm ist, warten bis es nach einer Woche mit Traumeel nur noch leicht tickt... bei einer starken Lahmheit hätte ich definitiv keine Woche gewartet, den TA da draufgucken zu lassen. Faustregel ist wie ich das kenne, drei Tage, und wenn die Lahmheit (auch eine nicht hochgradige Lahmheit) dann nicht weg ist, TA rufen.


 
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