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Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 11:43 

Alter: 39
Meine Arabärin ist knapp 21 und ich reite sie bewusst nur 1x die Woche - mehr kann sie nämlich wegen der Arthrose nicht mehr. Ausserdem gibts noch 1-max. 2x die Woche Bodenarbeit oder Spaziergänge und natürlich täglich Weidegang/Auslauf.


 
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 11:58 

Alter: 36
huehnerbusch hat geschrieben:
Hey,
Dass man ein altes Pferd reiten kann hab ich mir schon gedacht, ich war mir nur nicht sicher ob es bei alten Pferden noch gesund ist wenn sie so selten geritten werden. Einmal pro Woche wäre schließlich nicht sehr oft und da ist es ja auch schwer die Muskulatur zu erhalten...


Mein Senior ist 25 Jahre alt und wird von mir noch regelmäßig geritten, allerdinsg auch nur 1-2 Mal in der Woche. Das macht einem alten Pferd gar nichts, Hochleistungssport willst Du mit ihm vermutlich ja sowieso nicht betreiben - hoffe ich!
Wenn ich es nicht schaffe (beruflich), dann steht meiner auch schon mal 1/2 Wochen komplett (wobei ich betonen muss, er steht im Offenstall und kann sich daher bewegen wie er will), was ihm aber eigentlich ganz recht ist, denn im Grunde ist er von naturaus faul oder sagen wie bequem ;)


 
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 12:03 
Ich denke, dass man das aber nicht pauschalisieren kann. Es gibt Pferde, die bauen sehr schnell sehr viel Muskulatur ab. Und wenn die nur 1- 2 Mal die Woche geritten werden, OHNE dass muskelaufbauende Arbeit vom Boden aus noch zusätzlich gemacht wird, würde ich mich nicht so ohne weiteres draufsetzen und losreiten.
Und gerade wenn ihr Pferd eh nie so viel Spaß am geritten werden hatte, macht man es doch nicht wirklich besser, wenn man ihn so reitet und er sich abmühen muss, sich und seine Reiterin zu tragen.


 
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 13:00 
Huhu,

wir haben bei uns im Offenstall einen 23-jährigen Hannoveraner. Er hat Athrose, ist früher im Sport gegangen.
Er wird auch 1-2 mal die Woche geritten, wenn nicht longiert o.ä.!
Letztes Jahr ging der Gute noch 3 Tagesritte mit und das ohne Probleme.
Im Winter ist es oft Tagesabhängig. Das merkt man schon am losreiten, ob er gut drauf ist zwecks der Arthrose oder nicht. Wenn nicht, nur kurze Runde und gut ist.
Er ist auch einer, der das schon noch braucht. Dieses Jahr wird er zwar keine Tagesritte mehr mit gehen, denke ich, aber geritten wird er trotzdem weiterhin.
Die Arthrose - Probleme halten sich sehr in Grenzen, selten hat er Tage dabei wo nur Mini-Runden gehen, vorallem durch die Offenstallhaltung. In der Box wäre es wesentl. schlimmer.

Ich denke, man sollte das immer vom Pferd abhängig machen, pauschalisieren kann man das nicht.
Das ein Pferd mit 22 Jahren nicht mehr die Muskeln hat wie mit 10 Jahren ist ja klar. :D

Noch ein Bild von unseren 23-jährigen. Zu sehen auf dem ersten Bild ganz rechts.

Auf dem 2. ten Bild sieht man den anderen Rentner (ganz links) mit unseren 4-jährigen Pinto-Wallach. Er ist auch schon weit über 20 Jahre alt und kerngesund. Er wird ca. 3-4 mal in der Woche geritten.


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BeitragVerfasst: 16.03.2010, 14:12 
Klar ist es möglich mit einem Pferd, welches über 20 Jahre alt ist, auch noch Tagesritte zu reiten und es gibt auch noch Pferde, die in dem Alter noch kleine Turniere gehen und keiner bemerkt, dass das Pferd alt ist.
Das ist mir alles klar. Doch diese Pferde kann man wohl kaum mit einem Pferd vergleichen, dass 1 Jahr nicht geritten wurde.

Vor diesem Jahr Pause bin ich Pio auch noch sehr regelmäßig geritten, selten weniger als 3mal die Woche und das hat ihm körperlich gar nichts ausgemacht, abgesehen vom Husten.

Ich vermute inzwischen auch, dass der Husten auch durch das Reiten so schlimm war, da er jetzt wesentlich besser ist und dadurch würde ich ihn nur leicht belasten...

Wie bau ich denn am besten die Muskeln im Rücken auf? Denn bevor die nicht da sind will ich mich eig. nicht auf ihn draufsetzten...

Danke für eure Antworten,


 
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 14:21 
Man kann es halt echt nicht pauschlisieren aber wenn du das Gefühl hast, dass der Husten durchs Reiten schlimmer war, dann höre auf dein Gefühl und reite ihn nicht mehr. :wink:

Du kennst dein Pferd am besten und kannste es einschätzen.

Rückenmuskulatur kannst du durchs longieren aufbauen ... ich bin aber kein longier-Typ und kann dir da nicht groß weiterhelfen. :oops:

P.S.: Gucke mir grad mal deine HP an ---> ebenfalls Labrador-Infizierte :)


Zuletzt geändert von Skipper am 16.03.2010, 14:24, insgesamt 1-mal geändert.

 
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 14:23 

Alter: 36
Dass der Husten durch das Reiten schlimmer geforden ist, ist eher unwahrscheinlich. Trab beispielsweise ist gut geeignet, damit sich der Schleim löst und das Pferd abhusten kann. Genauso ist regelmäßige Bewegung für hustende Pferde (in der Regel) nicht schädlich, sondern fördernd.

Wie willst Du Pio denn reiten? Man muss sich unterscheiden zwischen wirklicher Arbeit beispielsweise in der Bahn oder gemütlich Spazierritten durch den Wald.


 
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 14:33 
Genau das hab ich auch immer gedacht: Bewegung ist das Beste für hustende Pferde.
Aber als ich ihn noch geritten bin, hat er auch auf der Weide und in der Box gehustet, nicht nur beim Reiten. Jetzt hört man ihn fast gar nicht mehr husten, es ist echt sehr viel besser geworden. Auch bei Bewegung ist es besser geworden. Vorher gab es nie einen Galopp ohne Husten, wenn ich ihn heute in der Halle laufen lasse und er dann ein paar Runden galoppiert hustet er meist nicht.
Daher meine Vermutung.

Am liebsten würd ich mal wieder richtig Dressur reiten, das möcht ihm aber nicht antun und daher würde sich das Reiten eher auf Ausritte und leichte Übungen in der Bahn beschrenken.


 
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 17:08 

Alter: 36
Duch Bewegung löst sich der Schleim und das Pferd hustet dadurch natürlich auf den ersten Blick erstmal mehr. Mein hatte im alten Stall auch Probleme damit (durch schlechtes Heu). Da er ansonsten keine Einschränkungen hat, hab ich ihn länger traben lassen. Anfangs hörte es sich an, als würde er sich "die Lunge raushusten", aber nach und nach wurde es besser, weil sich der Schleim durch regelmäßige Bewegung gar nicht erst so festsetzen konnte. Ich würde das aber auf jeden Fall von einem TA abklären lassen, um wirklich zu wissen, warum er hustet und damit es (wenn es das nicht schon ist) nicht chronisch wird.

Meiner hustet jetzt nur noch minimal, weil ich den Stall gewechselt habe und auf sehr gute Heuqualität achte.


 
BeitragVerfasst: 16.03.2010, 17:53 
Er hat den Husten schon so lang wie ich ihn habe, hab ihn schon damit gekauft. :-( TA hat das auch schon überprüft. Auslöser für den Husten war ein mieser Stall, in dem er vor Jahren mal stand (kaum Fenster -> Schlechte Durchlüftung, Matrazenstreu...) und dann wurd vermutlich nichts dagegenunternommen. Durch verschiedene Therapien (besonderst Akupunktur) haben wir das gut in den Griff bekommen.

Vor dem Jahr hab ich ihn auch immer viel traben lassen, damit er abhusten kann und ich bin auch regelmäßig mit ihm ins Gelände auf eine gerade Strecke, die ich mit ihm abgaloppiert bin, damit er sich abhusten konnte. Ich bin auch immer nach dem Reiten lange Schritt geritten, damit er nicht klitschnass in die Box muss und auch immer schön mit Abschwitzdecke, für den Winter hat ich sogar noch eine etwas dickere.

Aber wie gesagt vor der Pause hat er auch extrem viel auf der Weide gehustet, selbst wenn er stand und noch nicht bewegt wurde. Nun tut er es fast gar nicht mehr.


 
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