Hallo,
ich hatte mal eine Reitschülerin, die hatte erst mit an die 60 angefangen (!) zu reiten

Also von daher mach Dir da mal keine Gedanken.
Ich wollte Dir auch schon das Thema Hippotherapie ans Herz legen. Oder einfach erstmal ganz klein anfangen, als "Pflegemaus" sozusagen. Lern doch die Pferdchen erstmal richtig kennen. Betüdel sie, pflege sie, geh mit ihnen spazieren. Schau wie sie mit Kindern umgehen. Du hast doch alle Zeit der Welt. Und wenn Du dann Lust verspürst fragst Du einfach jemanden, ob Du Dich auf dieses oder jenes Pferd (was Dir besonders zusagt vom Temperament und so her), ob Du vielleicht mal draufsitzen dürftest. Mach Dir einfach keinen Streß. Angst kann man überwinden, aber man sollte sich selbst auch Zeit dazu geben.
Ich hatte letztes Jahr auch so eine Phase, wo ich mit meinem Pferd fast nirgends mehr galoppieren konnte, weil ich ständig Angst hatte, daß er stolpern und stürzen könnte, und was dann passieren könnte und und und..... (ich war halt vor vielen Jahren mal mit ihm gestürzt und er ist leider ein Pferd, was ein eingebautes Radar hat, um jeden Stein, jedes Loch, jede Baumwurzel und jede noch so kleine Bodenunebenheit zu finden und dann darüber zu stolpern

)
Ich habe es (mich) einfach akzeptieren müssen und bin eben nur noch getrabt und auch nur dort, wo ich mich getraut habe. Nach und nach konnte ich dann auch wieder auf geraden, ebenen Wegen galoppieren. Und heute galoppiere ich auch wieder Wege, wo ich niemals nich letztes Jahr auch nur ansatzweise ein Galöppchen gewagt hätte.
Nur Mut
Reiten ist sowas schönes!!!
LG
Silke