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Autor Nachricht
Junges Pferd (sensibel), manchmal unsicherer Reiter?
BeitragVerfasst: 15.01.2012, 13:21 
Hallo liebes forum
Bin neu hier und habe gleich meine erste Frage :wink:

Meine Freundin ist derzeit auf Pferdesuche und hat sich auch prompt in einen junges Pferd verguckt. Dieser wird im Frühjahr 2 Jahre alt und ist noch Hengst (wird aber gelegt)
Nun ist dieses Pferd aber sehr sensibel und etwas schreckhaft (kommt von der Mutter des Pferdes) und meine Freundin ist manchmal aber auch nicht die Ruhe selbst.
Sie hatte schon viele schlechte Erfahrungen mit Pferden gemacht und ist dadurch in manchen Situationen etwas ängstlich.
So zum Beispiel beim aufhalftern. Sie sagt, sie hätte zwar keine richtige Angst aber einfach so Herzklopfen, weil sie Angst hat, dass sich das Pferd zum Beispiel einfach wegdreht und sie irgnoriert (sie wüsste zwar die richtige Reaktion darauf, ist aber oft verletzt deswegen). Oder bei neuen Übungen die sie noch nie mit einem fremden Pferd gemacht hat, da hat sie anfangs auch so Herzklopfen (legt sich dann zwar bald) aber das ist doch mit Sicherheit nicht zuträglich für ein nervöses Pferd, oder?

Oder denkt ihr, das ist nicht so schlimm, da es sich ja nach kurzer Zeit legt und sie dann wirklich ruhig und konsequent wird und auch richtig toll mit dem Pferd arbeiten kann?
Habe sie oft beobachtet und festgestellt, dass sie mit dem ruhigen Pferd aus unserem Stall anfangs zögerlich und unsicher war, aber die beiden nach kurzer Zeit richtig aufblühten und toll miteinander arbeiteten.

Habt ihr eine Idee, wie sie an sich arbeiten könnte?
Oder einfach ignorieren und warten bis es vorbeigeht?

Hoffe, ihr könnt ihr helfen
LG
Katja


 
BeitragVerfasst: 15.01.2012, 13:29 
Ich würde da definitiv eher zu einem bereits aus der pflegelphase bereits draußenem Pferd raten . So ab 7 ungefähr .
Natürlich kann es mit gutem Trainer gut gehen , aber sie kann auch fehler macher die sie vlt nie wieder raus bekommt zu hundert %

Ich sage immer ein unerfahrener Reiter braucht ein erfahrenes Pferd und umgekehrt .

Wenn beide nichts können / etwas schiss etc haben , dann ist das nicht die Ideale Kombination .

Es gibt doch extra Horsemanschip Trainer oder so - da würde ich mal Kurse ansehen und besuchen wollen .Generell viel Weiterbilden und vlt ein paar Pferdeverhaltens/erziehungs Bücher lesen . Vlt bei Züchtern mal helfen / zusehen etc ....

aber kaufen bitte ein älteres Pferd!


 
BeitragVerfasst: 15.01.2012, 14:49 

Alter: 27
Ich kann auch nur davon abraten. Ich selber habe eine sehr sensible Stute und ich bin vom Typ auch schnell Unsicher und erschrecke mich leicht. Wir kommen zwar gut zurecht aber auch nur weil wir viel Hilfe haben. Wenn sie sich aber erschreckt, erschrecke ich mich im ersten Moment auch und werde leicht Unsicher. Normalerweise müsste man in der Lage sein weiterhin Ruhe und Sicherheit auszustrahlen.
Es ist eben sehr Anstrengend ;-)
Am besten wäre gerade für Ängstliche Reiter ein gut Ausgebildetes braves Pferd was schon etwas erlebt hat....


 
BeitragVerfasst: 15.01.2012, 15:25 
Hey!
Danke für euere Antworten!
@serafina: Wer hilft dir denn?
hast du einen RL der dir hilft?
Einen Freund?
Helfen sie dir indem sie dir sagen, wie du zB reagieren sollst oder indem sie dir zeigen wie man sich beruhigt (weiß nicht wie ich das ausdrücken soll, klingt doof ich weiß :) )

LG


 
BeitragVerfasst: 15.01.2012, 15:27 
pong: Was meinst du mit ''flegelphase'' ?
Habe das schon oft gehört, weiß aber nicht recht was das ist :)


 
BeitragVerfasst: 15.01.2012, 18:18 

Alter: 51
flegelphase ist, wenn das pferd (vor allem ein junges) immer mal wieder versucht, die grenzen neu zu stecken. es wird dann aufmüpfig und möchte mehr freiheiten fordern. und da muss man konsequent gegenarbeiten.

so wie du das schreibst, kann ich nur abraten, den jungen hengst zu kaufen. deine freundin braucht routine und ruhe. und das kann sie nur bei einem gelassenen, ruhigen pferd lernen. ich würd ihr dringend raten, ein ausgebildetes verlasspferd zu kaufen. dem macht es nichts aus, wenn sie unsicher, zögerlich und nervös rangeht. allerdings: wenn deine freundin ausschließlich so ist, dann wird auch das liebste pferd irgendwann testen, ob es nicht höherrangig ist.
nur: an einem jungen pferd, das noch unfertig ist und vor der ausbildung steht, hat so jemand wirklich nichts zu suchen.


 
BeitragVerfasst: 15.01.2012, 18:30 

Alter: 19
Ich finde, das kommt immer auf die Kombination an.
Also ich persönlich bin auch jemand, der sehr schnell erschreckt.
Aber nicht nur beim Pferd, ich bin generell sehr schreckhaft :roll:
Und ich muss sagen, meine Kleine ist die Ruhe selbst. Die lässt sich wirklich nur schwer aus der Ruhe bringen. Und bis sie sich aufregt, bin ich schon wieder runtergefahren, weil ich mir einfach denke, ach halb so wild, passiert ja gar nichts.

Wie das später sein wird weiß ich nicht. Aber wer weiß das schon, was später mit seinem Pferd sein wird ;)

Wenn allerdings beide von vorneherein schon so unsicher sind, glaube ich nicht,
dass das ohne einen guten Trainer eine wirklich super Zukunft haben wird.

Aber grundsätzlich ist das eine Sache, die man probieren muss.
So pauschal kann man das eigentlich gar nicht unbedingt sagen.

Ich kenne auch eine sehr aufbrausende Reiterin, zu einem sehr aufbrausenden und dominantem Pferd. Und die beiden sind auch zusammengewachsen, obwohl viele das zum scheitern verurteilt haben.


 
BeitragVerfasst: 15.01.2012, 19:32 

Alter: 27
Die Stallbesitzer und auch meine RL hat mir ziemlich geholfen. Meine junge Stute war Anfangs ziemlich heftig. Sie ließ sich nicht Anbinden und auch nicht die Hufe machen. Beim Reiten testete sie ständig aus, wie weit sie gehen konnte. Es war alles andere als leicht. Ich hatte viele Einzelstunden und sie auch viel in Beritt. Wir kommen mittlerweile echt gut zurecht aber in einigen Situationen traue ich ihr immer noch nicht über den Weg. Wir waren auch noch immer nicht zusammen im Gelände weil ich mit ihr nicht an der stark befahrenen Straße lang Reiten mag.
Ich habe sie übrigens selbst gezogen und es war von Anfang an Schwierig. Dieses Jahr wird sie 6 jährig.


 
BeitragVerfasst: 16.01.2012, 22:28 

Alter: 23
So wie du das beschreibst klingt das nach einer sehr ungünstigen Kombination. Ich würde da auch davon abraten, da sich das erfahrungsgemäß ganz schnell nach oben schaukelt, sprich das Pferd wird immer unkontrollierbarer und der Mensch immer ängstlicher.


 
BeitragVerfasst: 17.01.2012, 17:17 
Sie meint, sie würde es mit Unterstützung einer Bereiterin schaffen..
Weiß nicht ob das echt klappen könnte..
Was meint ihr? Kann sie es mir Unterstützung schaffen oder ist man unverbesserlich wenn man ängstlich ist?
LG


 
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