ich hab in einem anderen Beitrag schonmal erwähnt, dass mein süßer das Husten angefangen hat. Ich schildere euch mal kurz den Verlauf:
Husten nur beim Reiten, dann nach 4 Tagen TA geholt, daraufhin Ventiplus zum füttern verschrieben bekommen. Der Husten ist nach drei Tage Einnahme des Medikaments auch wieder weg gewesen. Hab aber nach Anweisung des TA das Ventiplus noch weitergefüttert. Nach einer Woche keinerlei Beschwerden, hat er wieder angefangen. Auch schon beim Putzen und dann natürlich auch beim Reiten.
TA wieder geholt. Equimucin verschrieben bekommen zum füttern. Jetzt ist wieder eine Woche rum und es ist keine Besserung in Sicht. Hab heute den TA angerufen und gefragt, ob da nicht bald mal was passieren sollte und die Medis anschlagen müssten. Er meinte, dass er sich spätestens Montag die Sache nochmal anschauen möchte und es wäre zu überlegen eine Endoskopie zu machen und ich solle mir das mal überlegen...
Endoskopie... wie wird da vorgegangen, pferd sediert, schlauch rein, anschauen? Geht das überhaupt ohne Sedierung?
Ist das jetzt schon was chronisches, ab wann spricht man vom chronischen Husten? Stellt man dass dann bei der Endoskopie fest?
Er steht seit Oktober in nem Aktivstall, hat daher mehr frische Luft und Bewegung, als er jemals in seinem Leben hatte. Am Staub kanns ja dann denk ich schonmal nicht liegen.
Wie ihr merkt, ich mach mir da große Sorgen, dass es nicht mehr weggeht und ich hab mit Husten-Geschichten ansich keinerlei Erfahrung...
Kann ich unterstützend noch etwas machen. Ich geb ihm jetzt schon regelmäßig mash mit Hustentee und seit gestern hat er ne Regendecke drauf, weil das Wetter bei uns sowas von nasskalt ist...
sPooKy
Verfasst: 20.01.2012, 13:25
Alter: 27
Achso, weiß einer, was die Endoskopie kosten kann? Hab ich den TA jetzt am Tel. leider vergessen zu fragen. Aber was muss... des muss eh...
Ranna
Verfasst: 20.01.2012, 13:46
Alter: 27
Puh, Ventiplus ist natürlich schon ein ganz schöner Hammer, wenn das nicht anschlägt........
Habe das bei meinem Pferd auch mal gehabt, erst mal ein Hüsterchen nach dem Gallopp, danach immer öfter, habe erst Ventipulmin (das ist ein Hustenkräutersirup) gefüttert mit mässigem Erfolg, und den Husten danach einigermassen im Griff gehabt mit Acc, also mit Equimucin, und den letztlichen Durchbruch habe ich erreicht mit einem Stallwechsel und keinem Gammelstroh und uneinsichtigen Miteinstellern mehr, die meinten über dem Kopf meines kranken Pferdes gammeliges Stroh durch die Luke in der Decke werfen zu müssen :
Nur muss ich ganz ehrlich zugeben, ich habe mein Pferd ja mit einem halben Jahr zu mir geholt, und von 0-5,5 hat sie nicht ein Hüsterchen getan nichts, seit der Hustengeschichte ist sie empfindlich geblieben, noch nicht richtig chronisch, aber man merkt schon, das sie leichter mal hustet. Seitdem bin ich auch sehr vorsichtig geworden mit sehr staubigem Stroh oder Heu, lieber mache ich es nass.
Nur am Staub und gammeligem Stroh/Futter wird es im Aktivstall ja auch kaum liegen, vielleicht stimmt etwas mit den Luftsäcken nicht? Mir schwebt da was im Kopf rum..........
Warte mal, zum Beispiel Gillian und Co kann dir da sicher viel zu sagen, denn die hat ja richtig Ahnung davon............................
sPooKy
Verfasst: 20.01.2012, 13:59
Alter: 27
@Ranna: Bei der Erkrankung an den Luftsäcken ist doch soviel ich mal gehört habe meistens krasser Schleimausfluss zu bemerken oder verwechsel ich da jetzt was...?
Ausfluss hat er nämlich garnicht, nicht aus der Nase nur hin und wieder bei jedem 3-5 Huster kommt ein bisschen was beim Husten hoch. Aber nicht regelmäßig.
Jaaaa, Gillian ich warte...
Ranna
Verfasst: 20.01.2012, 14:11
Alter: 27
Du, ich will da jetzt nichts abschliessend zu sagen, mir schwebt da was vor, ich kann mich aber auch irren.
Wenn Gillian sich nicht meldet gucke ich mal in mein schlaues Buch, nur jetzt muss ich gleich weg, und ich brauche immer ein bisschen Zeit mich einzulesen. Sorry.
Das Ding ist, normalerweise sagt man, verbessere deine Haltungsbedingungen, sorge für regelmässige leihcte Bewegung ( habe ich damals so gemacht, das ich sie zweimal am Tag Schritt und Trab longiert habe für 20 Minuten, reiten sollte ich laut TA besser nicht) und gib unterstützend sowas wie ACC.
Nur, das ist bei dir alles schon erledigt
Ich gehe davon aus, das dein Pferd entweder kein Fieber hatte und/oder schon antibiotisch behandelt wurde/ein Abstrich aus den Nüstern entnommen wurde um es auf die Erreger zu testen?
Und es hat keinen/kaum Auswurf? Ist vielleicht ein blöder Ansatz, aber vielleicht hat er an Holz geknabbert und es sitzt ihm ein Splitter im Hals fest?Habe ich tatsächlich schon von gehört, das ein Fremdkörper auch Husten auslösen kann.
sPooKy
Verfasst: 20.01.2012, 14:17
Alter: 27
@Ranna: Kein Streß Ich bin um jeden Rat und jeder Meinung dankbar.
Fieber hatte er überhaupt keins, nicht vom ersten Tag an. Ein Abstrich wurde bis jetzt noch nicht gemacht...
Ranna
Verfasst: 20.01.2012, 14:21
Alter: 27
Mit dem Fremdkörper im Hals sollte man eventuell nochmal im Kopf behalten. Stell dir mal vor, du hast einen Splitter, und ein Pferd kann sich den ja nicht so rauspulen, wie das ein Mensch machen könnte.............................vielleicht hat er ja auch einen Fremdkörper in den Luftsäcken?
Ich muss mal in mich gehen, so ein Problem hatte auch mal wer in meinem Bekanntenkreis, Mensch, ich komm nicht drauf :gruebel:
Liska
Verfasst: 20.01.2012, 15:22
Alter: 22
Husten kann ja viele Ursachen haben. Wir haben einen chronischen Huster und mein Pony hat 3 Tage gehustet und plötzlich einen Virusinfekt gehabt mit 41 Fieber.
Wie alt ist er denn, denn Erkrankungen treten ja auch in einem bestimmten Alter auf. Ich glaube mit der Haltung dürftest du in deinem Aktivstall ja keine Probleme haben, was Staub und Ammoniakbelastung beträgt. Staubt die Einstreu oder das Heu?
Husten kann auch durch Stress kommen, habe ich zumindest mal gelesen.
Zudem ist es auch entscheidend WIE dein Pferd hustet. Bei unsrem chronischen Huster ist es trocken mit Auswurf und bei dem Pony wars wie bei einer Erkältung.
Westernzicke
Verfasst: 20.01.2012, 15:22
Alter: 39
kann es vllt. eine Allergie sein ? muss ja nicht unbedingt Staub sein
zu den Kosten: [ Externer Link nur fuer eingeloggte Mitglieder sichtbar / Spammerabschreckung ] (s.402)
minuette
Re: 3 Wochen Husten...keine Besserung in Sicht!
Verfasst: 20.01.2012, 15:42
Alter: 36
sPooKy hat geschrieben:
Er steht seit Oktober in nem Aktivstall, hat daher mehr frische Luft und Bewegung, als er jemals in seinem Leben hatte. Am Staub kanns ja dann denk ich schonmal nicht liegen. .
Meiner steht Zeit seines Lebens im Offenstall und fing trotzdem das Husten an, weil das Heu auf dem Hof zwar gut aussah und roch, aber schiommelig war. Also frische Luft hatte er da definitiv genug.
Ich hab auch etliches an Behandlungen hinter mir bzw. er natürlich, Endoskopie allerdings nicht. Aufgrund seines Alters war es irgendwann so, dass jeder sagte "Ich würd da nix machen". Im Grunde hab ich das in soweit gemacht, dass ich gesagt habe, ich mache alles, dass es nicht schlimmer wird und dass er gut damit leben kann (er ist auch heute noch voll reitbar).
Dann bin ich in meinen eigenen Stall umgezogen und siehe da, das Husten war nahezu weg, inzwischen hustet er allerhöchstens mal in den ersten paar Minuten des Reitens. Ich habe inzwischen auch auf Silage umgestellt, denn sein Husten kam eindeutig von einer Heustaub-Allergie.
Mir wurde im Vorfeld mehrfach bestätigt, mein Pferd habe einen chronischen Husten, es war von Dämpfigkeit die Rede und und und... heute merkt man nichts mehr davon.