Denke auch das es möglich sein sollte.
Wenn du die möglichkeit hast arbeite sie doch erst mal nur auf dem Platz und dem Gelände. In der Halle nur "spielen". Also freilaufen, betüddeln, BA, zirzensik. Sachen wo ihr Spaß machen können und sie die Halle mit was guten verbindet.
Vll so ein Teil wo man Leckerlies reintut und sie es rumrollen muss das welche rausfallen und sie die fressen kann.
Ansonsten würd ich auch viel im Vorwärts arbeiten, gar nicht so viel an die Hand nehmen.
Ich bin in nem Dressurstall auch mal einen älteren Hannowallach geritten dessen Lieblingslektion aufrollen und verkriechen war. Ich glaub ne schönere Rollkur konnte niemand reiten, das konnte ich
Ne, scherz beiseite. Ich hab angefangen einfach am langen Zügel vorwärts zu reiten. Fast kein Kontakt zum Pferdemaul. Da wars mir auch fürs erste egal ob er auf der Vorderhand rumlatscht, hauptsache die Nase war vorne.
Die Bereiter haben mich damals einfach machen lassen, so konnte ich meine eigenen Erfahrungen sammeln.
Es hat zwar gedauert, aber auch der Kerle hat wieder vertrauen an die Hand gesammelt und lief später wieder in schöner Anlehnung. Zusäzlich hat er auch mit dem Steigen aufgehört, wodurch er seiner Besi Angst machte.
Sie hat sich sogar wieder ins Gelände getraut mit ihm.
Also, da sie erst 7 ist, da wird bestimmt was draus wenn sie gut behandelt wird
Ich würde vll zusätzlich noch nen Kappzaum reinmachen zum reiten. Sprich das du die hilfen am Gebiss minimierst und sie über den Kappzaum reitest.
So habe ich nen jungen Wallach von meinem Onkel geritten als er gezahnt hat und sehr maulig war und sich ständig verkrochen hat. Serreta drauf und gut war, Pferd lief wieder zufriedener
