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Autor Nachricht
Huflederhautentzündung! HILFE!!!!
BeitragVerfasst: 06.12.2005, 23:51 

Alter: 28
Hallo.
Ich bin gerade ein bisschen verzweifelt und hoffe, dass mir hier jemand kann (dafür schon mal 1.000.000 x DANKE):

Also, alles fing im Sommer an, da hatte mein Pferd zum ersten Mal eine Huflederhautentzündung. Sie wurde vom Tierarzt medikamentös behandelt und nach einer 10-Tägigen Therapie war auch alles wieder gut.
Jetzt hat sie vor ein paar Tagen wieder extrem schlimm gelahmt. Sie konnte kaum einen Schritt machen, also wieder den TA gerufen und wieder die Diagnose: Huflederhautentzündung. Der TA hat daraufhin einen Bluttest gemacht, der aber ohne besonderes Ergebnis ausgefallen ist.

Ich habe einen Rehebeschlag (bisher ist mein PFerd barfuss gegangen) empfohlen bekommen. Ich weiß nicht, wie weit das Hufbein, oder ob überhaupt, schon abgesenkt ist.
Wer hat Erfahrungen mit soetwas gemacht?
Braucht sie den Beschlag dauerhaft? (Schon, oder?)
Ist sie noch reitbar oder werde ich nur noch mit ihr spazieren gehen können?
Was kostet so ein Rehebeschlag in etwa?


Vielen Dank für alle Antworten und dafür, dass ihr euch die Mühe gemacht habt meinen Roman zu lesen.

Nina


 
BeitragVerfasst: 07.12.2005, 10:28 

Alter: 27
häh? wieso einen rehebeschlag?
das pferd meiner freundin hatte auch eine huflederhautentzündung... da senkt sich doch nicht das hufbein???
bei ihm waren die trahcten super weit runter aufgrund dessen und schotterboden entstand wohl die huflederhautentzündung.
sie hatte dann ein mittel bekommen was das hufwachsum verbessert und die entündung rausnimmt. auf jeden fall konnte das pferd nach 7 wochen beschlagen werden. mit einem normalen beschlag...
von rehebeschlag war da keine rede...


 
BeitragVerfasst: 07.12.2005, 13:36 

Alter: 28
Der Tierarzt hat mir das so erklärt: Das Hufbein senkt sich ab (ALtersbedingt, kann vorkommen) und die SPitze drückt auf die Sohle. Um das zu verhindern muss ein Rehebeschlag angebracht werden, der dem Pferd hilft die Sohle zum Tragen heranzuziehen. Ob man dieses Herabsenken des Hufbeins noch als Huflederhautentzündung bezeichnet, frage ich mich auch gerade.
Sie bekommt gerade ein Medikament gegen die Entzündung (die sie ja definitiv hat ) und der TA meint, dass danach eine Antibiotika "Kur" und eben der Rehebeschlag angebracht wären.


 
BeitragVerfasst: 07.12.2005, 13:52 

Alter: 27
hmm, sicher das das denn auch noch was mit huflederhaut entzündung zu tun hat????
weil wie gesagt das pferd von meiner freundin hat das durch die schotterwege gekriegt... und irgenwie hing das auch damit zusammen das er zu niedrige trachten hatte.
er hat auf jeden fall gelahmt...
aber ich finde deins hört sich echt eher nach rehe an...
hmm, bei soner absenkung des hufbeins is ein rehebeschlag ja notwendig um dem tier die schmerzen zu nehmen..
wie gesagt das pferd meiner freundin hatte auch ne huflederhaut entz. sie hatte dann auch son präperat was das wachstum beschleunigt, damit es schneller rauswächst udn es schneller beshclagen werden kann... damit er keien schmerzen mehr hat...


 
BeitragVerfasst: 07.12.2005, 15:57 

Alter: 32
kommt mir grad auch ein bißchen komisch vor... ich würde mal deinen schmied fragen, der kann dich (wenns ein guter ist) auch gut beraten.... ich würd dann eher zu nem keilbeschlag mit diesen Luvexplatten raten.. als laie....

warum fragst du nicht deinen tierarzt aus??


 
BeitragVerfasst: 07.12.2005, 17:39 

Alter: 51
hallo,
kann mich mephisto nur anschließen: wenn du einen einigermaßen guten schmied hast, dann sprich schnellstens mit dem. was hufe (und auch pferdebeine) angeht, haben die oft mehr ahnung und tips und tricks als die tierärzte und sind (nebenbei) in der regel auch wesentlich billiger.
ulla


 
BeitragVerfasst: 07.12.2005, 19:59 

Alter: 41
Sorry, aber Hufbeinabsenkung mit Huflederhautentzündung ist Hufrehe. Ansonsten - wie schon die anderen sagten - snekt sich das Hufbein nicht ab bei einer Huflederhautentzündung.

Vielleicht holst Du Dir - solltest Du weder TA noch Schmied echtes Vertrauen schenken (und so hört es sich ein bisschen an) - noch jemand dazu, der sich auskennt und dem Du mehr vertraust. :wink:

Zu Deinen Fragen bzgl. Reiten - wenn Dein Pferd kaum latschen kann, erübrigt sich die Frage ohnehin. Ansonsten musst Du das vom TA beantwortet kriegen. :wink:


 
BeitragVerfasst: 07.12.2005, 21:38 

Alter: 32
genau tigerchen..... :mrgreen: ein schlaues mädel!


 
BeitragVerfasst: 07.12.2005, 22:05 

Alter: 27
jo... da schließ ich mich doch mal mephi an...


 
BeitragVerfasst: 07.12.2005, 23:14 

Alter: 28
Ich denke ich werde als erste mal Röntgenbilder machen lassen, damit ich Gewissheit habe, dass sich das Hufbein wirklich abgesenkt hat oder dabei ist sich abzusenken.

Klar fällt das Reiten flach, wenn sie lahmt. Ich meinte auch später... mir ist klar, dass sie mit Rehe, auch wenn sie nicht mehr lahmen sollte, nicht mehr voll belastbar ist, aber ich frage mich halt, ob ich wenigstens ein bisschen mit ihr ausreiten kann.
WEgen des Beschlags werde ich wohl am besten nochmal beim Hufschmied nachfragen.

Der tierarzt sprach auch von einer Antibiotika-Kur;- zur Blutverdünnung.

Ich werde ihn auf jeden Fall noch mal ausquetschen. Das wichtigste ist ja, dass sie überhaupt wieder schmerzfrei laufen kann...und wenn ich sie dann halt nur noch auf die Weide stellen kann (mit Spezialbeschlag) und nur mit ihr spazieren gehen kann, dann ist das eben so.

Die Frage ist halt, wo die Rehe herkommt. Es kann nicht am Eiweiß-Überschuss (oder sonst was, was auf Futterrehe hinführt) liegen, es ist keine toxische Rehe, keine Belastungsrehe und trächtig war sie auch nicht (Nachgeburtsverhaltung). Wie kam es zur Hufbeinabsenkung? *seufz* Das muss der TA mir ja sagen können....

P.S.: Danke für alle Antworten.


 
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