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lest doch mal kurz den text im beitrag ;)
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schulpferde reiten - kann man oder kann mans nich?
BeitragVerfasst: 01.08.2006, 15:00 

Alter: 23
komischer titel, schon klar, aber ich wusst ne wie ich dass in nem kurzen satz sagen soll sonst -.-

wie auch immer, was ich sagen, oder besser fragen wollte: es gibt viele leute, die sind der meinung, dass man nie ordentlich reiten lernt, wenn man immer nur auf schulpferden rumgurkt. jetzt hab ich aber wen getroffen, die meinte, GERADE wenn man mit solchen inder regel doch ziemlich verrittenen pferden zu rande kommt, muss man schon was können. wie seht ihr das?


 
BeitragVerfasst: 01.08.2006, 15:06 
Natürlich lernt man auf Schulpferden reiten! Und nicht alle Schulpferde sind verritten.

Das Problem ist nur, dass viele Schulpferde dem Pferd an der Tete einfach hinterherlatschen und die Ecken abkürzen - ich glaube das kennt jeder ;)

Es liegt aber an einem selber, was er daraus macht: Es gibt ja auch die Möglichkeit zum Einzelunterricht. Oder man reitet "sein" Schulpferd eben konsequent selbstständig.

Das liegt dann wohl nicht an der Schulpferden, wenn man nichts lernt. Es spricht aber dann auch nichts mal dagegen, andere Erfahrungen zu machen, wenn man ein Privatpferd reitet - anders ist das eben doch. :)


 
BeitragVerfasst: 01.08.2006, 15:23 
Ich denke auch, dass man auch auf Schulpferden reiten lernen kann!

Und wenn es vielleicht auf manchen nur die Sattelfestigkeit ist ;)

Aber ich schließe mich shi an, dass es oft an einem selber liegt, also was man aus den Mitteln macht, die man mit Schulpferden zur Verfügung hat!

Ich habe es früher genutzt, dass ich die Schulpferde immer reiten konnte. Im Winter mussten wir die immer vor den Schulstunden abreiten, weil sonst die Reitschüler reihenweise runtergeflogen sind. Ja, da lernt man dann schon die Sattelfestgkeit und auch das Durchsetzungsvermögen.

Als ich dann das erste mal auf einem (gut gerittenen) Privatpferd saß, dachte ich "Wow!"

Ich denke also es ist wichtig beide "Seiten" zu kennen!


 
BeitragVerfasst: 01.08.2006, 15:28 
Hi,

ich finde am anfang ist es am sinnvollsten schulpferde zu reiten, am besten viele verschiedene.
da lernt man schon viel.aber irgendwann kommt dann meistens der punkt, wo man mit nem schulpferd net mehr so wirklich weiter kommt.

lg


 
BeitragVerfasst: 01.08.2006, 16:17 
Also ich bin nicht begeistert.

Ich muss Shi-Alnun in soweit auch recht geben, das viele Pferde in einer Abteilung nur hinterhertrotten und man lernt da allemal das obenbleiben.
mal abgesehen davon, das man bei 10kindern pro stunde vielleicht 2 was beibringen kann und die anderen sind eben nur da. Und eine einzelstunde kann sich kaum einer leisten!

Richtig reiten lernen kann man in meinen augen nur dann, wenn man z.b. eine rb hat. dann hat man nicht jede woche ein anderes pferd (wie es bei uns war) und diese privatpferde sind noch nicht stumpf im maul.
Die reagieren leichter auch richtige und auch auf falsche hilfen.


 
BeitragVerfasst: 01.08.2006, 16:19 
Das kommt voll und ganz darauf an was es für Schulpferde sind bzw. was es für ein Betrieb ist.

Am Anfang ist es auf jeden Fall sinnvoll, aber nicht unbedingt nötig, viele unterschiedliche Pferde zureiten. Die Pferde sollten lieb und nicht schreckhaft sein, wenn möglich auch der größe des Reiters entsprechen...

In einigen Reitställen wird es so gemacht, dass die Pferde regelmäßig Korrektur von erfahreneren Reitern geritten werden, dass find ich schon mal super und es wäre mir in meinem Reitstall auch wichtig, wenn ich Schulpferde reiten würde.
Oft werden die Pferde, find ich, viel zu oft an einem Tag geritten, so dass die Pferde keine Lust zum Reiten haben und am Ende des Tages total ermüdet sind. 2Stunden find ich reichen voll und ganz...

Ausserdem bringt es einem Reiter bestimmt nichts wenn er immer nur dieses ständige Abteilungsreiten mit viel zu vielen Reitschülern im Unterricht mit reitet. Ganz ehrlich find ich in vielen Reitbetrieben, die Gruppen viel zu groß. 4Leute wäre bei mir das maximum, dann kann man auch mal etwas anderes als Abteilungsreiten machen...

Auch auf so etwas kommt es natürlich an ob man auf den Schulpferden reiten lernen kann oder nicht.

Ich hab´s ganz gut gelernt, obwohl nur auf ein und dem selben Schulpferd, aber im einzel/zweier Unterichtsstunden. Nach 3 Jahren hat ich dann noch 2RBs aber Unterricht hat ich trotzdem meistens immer noch auf dem selben Pferd... tja und heute hab ich mein eigenes Pferd und meine RL meint ich könnte schon ´ne A-Dressur mitreiten, wenn Pio konstant am Zügel geht...


 
BeitragVerfasst: 01.08.2006, 18:01 
ich denke auch es ist betriebsabhängig und hat auch was damit zu tun was für ein lerntyp man selber ist.

in jedem falle lernt man bestimmte fertigkeiten in einem sagen wir mal klassischen schulstall und da spreche ich aus erfahrung.
da wären zB das ausgiebige und gründliche treiben ;-) wenn ich eins gelernt habe dann beine ran.
außerdem kann ich ganz gut mit verzogenen oder etwas dreisteren pferden umgehen, einfach weil es oft nötig war sich bei den abgestumpften nicht wirklich erzogenen pferden durchzusetzen.
was oft zu kurz kommt sind alle dinge rund um krankheiten, wehwechen und den aufwand der mit einem pferd verbunden ist. denn es ist ja häufig so das man nur für die stunde kommt, evtl noch box ausmistet und dann wieder nach hause fährt.
um diese dinge kennen zu lernen ist eine reitbeteiligung dann wieder das sinnvollste.

es hat also vor und nachteile. erfahrungen sammelt man in jedem fall und das reiten ansich lernt man auch.


 
BeitragVerfasst: 01.08.2006, 18:48 
Hallo,

tja, ob man reiten lernt, das liegt in meinen Augen nur an der Ausbildung des Pferdes (und am Reitlehrer :-))! Dabei differenziere ich NICHT zwischen Privatpferd oder Schulpferd! Manches Schulpferd ist besser und weiter ausgebildet als so manches Privatpferd (wo die Besitzer der Meinung sind, Korrektur wäre nicht notwendig, denn sie selbst könnten ja hervorragend reiten......)!
Wie soll ich einem Schüler Schenkelweichen beibringen, wenn das Pferd diese Lektion nicht beherrscht? Ich habe viele gute und schlechte Schulpferde geritten, aber eben genauso viele gute und schlechte Privatpferde!
Was für mich zählt ist guter Unterricht (einzeln oder maximal zu viert) auf einem gut ausgebildeten Pferd! Schwierige Pferde sind in der weiteren Ausbildung eine Herausforderung, die man ja auch gerne annimmt :-).


Gruß Mel


 
BeitragVerfasst: 01.08.2006, 21:51 
also ich reite seit 6 jahren schulpferde und ich muss sagen ich hab auf ihnen ne ganze menge gelernt!

dazu mus ich sagen dass wir sehr sehr gute schulpferde haben! klingt jetzt etwas eingebildet, ist aber so!
unsere schulis stehen sehr schön an den hilfen/laufen am zügel, wenn man sie korrekt reitet!
natürlich versuchen sie mal den reiter zu verarschen, aber sobald man sich durchsetzt sind sie echt super.
wir reiten grundsätzlich selbstständig, reiten nur vor turnieren (um sich z.b. auf einen dressurreiter vorzubereiten, etc..) oder wenn absolute anfänger dabei sind n der abteilung, dadurch stumpfen die pferde nicht ab und trotten irgendwann nurnoch hinterher. auf unsre schulis kommt keiner mit sporen rauf der sie nicht verdient hat (vorallem braucht man die eigentlich garnicht) und gerten bekommen nur die reiter in die hand, die vernünftig mit ihr umgehen können.

ich bin sogar der meinung, dass man auf manchen schulpferden besser reiten lernt als auf so manch einem privatpferd mit denen man in die stunden geht. durch die verschiedenen characktere lernt man, sich auf das pferd richtig einzustellen und viele privatpferde sind teils schlechter geritten als ein schuli!

@melody6: bin deswegen genau der selben meinung wie du! es liegt an der ausbildung von (schul)pferden und reitlehrern!


 
BeitragVerfasst: 02.08.2006, 13:08 
Ich dachte auch immer, dass schulpferde verritten sind und alles. bis ich im neuen stall vom gegenteil überzeugt wurde. unsere schulpferde sind gut ausgebildete und keineswegs verrittene pferde. unsere schulpferde gehen sogar auf turniere, dressur und springen. die reitlehrerin hat sogar vor kurem gesagt, dass schulpferde gleiche rechte haben wie privatpferde. die schulpferde werden regelmässig von den guten schülern korrektur geritten, kommen auf die weide, werden nach dem reiten genau so abgespritzt wie private und bekommen die gleiche pflege. denn nur weil sie schulpferde sind, sind sie nicht minderwertig. wobei ich auch schon andere erfahrungen gemacht habe. aber egal, auf unseren schulpferden lernt man eine menge. ich nehme zwar auf meiner Ramina unterricht, aber allein wie die anderen auf den schulpferden reiten sieht man das.


 
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